Bearbeitungsraum der Spiro F5 mit Mikrokomponenten: Seit 2018 wurden über 130.000 Teile hochpräzise bearbeitet.
Foto: Supfina

Schleifmaschinen

Produktionsvolumen im Nano-Bereich gesteigert

Um das Produktionsvolumen zu steigern braucht es verlässliche Partner. Die MPS Micro Precision System AG vertraute auf Supfina – das hat sich ausgezahlt.

Als Reaktion auf einen starken Anstieg des Produktionsvolumens war die schweizerische MPS Micro Systems AG im Jahr 2017 auf der Suche nach einer Möglichkeit die Kapazität in der Herstellung von Mikrokomponenten zügig auszubauen ohne Kompromisse bei der Bearbeitungsqualität einzugehen. Die Wahl des in Biel beheimateten Unternehmens fiel, in Zusammenarbeit mit dem Partner Perfecbore, schnell auf die Feinschleifanlage Supfina Spiro F5. Nach einer schnellen und unproblematischen Inbetriebnahme im März 2018 wurden bereits über 130.000 hochpräzise Mikrokomponenten bearbeitet.

Benutzerfreundlichkeit punktet

Neben ihrer Zuverlässigkeit und Präzision überzeugt die Spiro auch in der Bedienung: „Sowohl die Ergonomie der Maschine als auch die Benutzerfreundlichkeit überzeugen in der täglichen Arbeit. Schnelle und unkomplizierte Einstellungen ermöglichen einen vielseitigen Einsatz der Maschine“, so Eric Beeler, Surface Treatment Manager der MPS AG. An insgesamt drei Produktionsstätten produziert die Micro Precision Systems AG lokal in der Schweiz eine Vielzahl präziser Mikrokomponenten und leistet darüber hinaus Mikromontagen im Reinraum. Von Optik über Medizin bis hin zur Wissenschaft finden die Produkte des Schweizer Herstellers Verwendung. Doch egal in welcher Branche die Produkte eingesetzt werden, immer zählen höchste Präzision, Wirtschaftlichkeit sowie schnelle Reaktionen auf sich verändernde Marktumstände und Kundennachfrage.

Schnelles Rüsten für gesteigertes Produktionsvolumen

Genau in diesen Punkten sieht die MPS AG Vorteile in der engen Zusammenarbeit mit dem Wolfacher Lösungsanbieter Supfina, bei denen sich die gleichen Stichworte in der Firmenphilosophie finden. So profitiert der Schweizer Hersteller nicht nur von der gesteigerten Flexibilität, welche die Spiro F5 durch kurze Rüstzeiten ermöglicht. Auch der kompromisslose Fokus Supfinas auf hochpräzise Bearbeitung im Mikrometer-Bereich verschaffte eine gesteigerte Produktionsrate ohne Einschnitte bei der gleichbleibend hohen Bearbeitungsqualität hinnehmen zu müssen. Mit einem vollen Lastenheft trat die MPS AG bezüglich einer neuen Feinschleifmaschine an Supfina und Perfecbore heran. Gute Ergonomie der Maschine, hohe Benutzerfreundlichkeit und geringer Platzbedarf der Maschine waren bei der Kaufentscheidung entscheidend.

Präzision im Nanometer-Bereich

Der Hauptfokus jedoch lag vor allem auf der absoluten Präzision in der Bearbeitung. Hier geht es laut MPS Micro Precision Systems um Nanometer, damit nachfolgende Bearbeitungsvorgänge problemlos durchgeführt werden können und das finale Produkt höchsten Anforderungen an minimale Reibung und hohe Leistungsfähigkeit gerecht wird. Für den Beweis der nachhaltigen Erfüllung der Bearbeitungsstandards wurde von Supfina eigens für die MPS AG ein Verifizierungsprojekt durchgeführt. Der Grundstein der Zusammenarbeit zwischen Supfina, Perfecbore und der MPS AG wurde bereits früh gelegt. „Supfina machte von Anfang an einen sehr guten Eindruck aufgrund ihrer schnellen Reaktionsfähigkeit sowie der Qualität der Zusammenarbeit und Kommunikation. Obwohl die Spiro F5 als Neuheit auf den Markt kam, entschieden wir aufgrund unseres professionellen Austauschs schnell auf eine Anschaffung der Maschine“, so Michael Bazzan, Deputy Production Manager. Neben dem Planungsprozess hilft schneller und enger Kontakt auch bei der Auslieferung und Inbetriebnahme. So fand die montiert gelieferte Spiro F5 sofort ihren Platz in der Produktionshalle und konnte schnell produktiv eingesetzt werden. Die intuitive Bedienung sorgte darüber hinaus für eine einfache Eingewöhnung der Bediener.

Kompakte Maschine spart viel Platz

Als kleinster Vertreter der Serie ist die Spiro F5 das platzsparendste Modell für die hochpräzise Bearbeitung kleinerer Werkstücke bis zu einem Durchmesser von 150 mm und einem Maximaldruck von 400 daN. Geht es um das Feinschleifen von Werkstücken mit einem Durchmesser von 5 bis 220 mm bietet Supfina nach eigenen Angaben mit der Spiro F7 eine wirtschaftliche Alternative und mit bis zu 1.800 daN mehr Kraft in der Bearbeitung. Als neuester Vertreter der Spiro-Serie feierte die innovative F12 im vergangenen Jahr ihr Debüt. Mit einem Werkzeugdurchmesser von 1.160 mm ist sie entsprechend für die Bearbeitung von großen Werkstücken bis 420 mm Durchmesser mit besonderen Anforderungen konfiguriert. Für alle Modelle der Spiro-Baureihe legt Supfina großen Wert auf individuelle Lösungen für unterschiedliche Herausforderungen der Kunden. Standen bei der MPS AG besondere Anforderungen an nachhaltig prozesssichere Präzisionskriterien im Fokus, bietet Supfina seinen Kunden, neben der breiten Maschinenpalette als Full-Liner, unter anderem individuelle Automationslösungen, um Takt- und Rüstzeiten zu verringern und somit die Produktivität zu steigern, so der Hersteller.

ak

Massimo Carboniero, Präsident des italienischen Herstellerverbands Ucimu, gab auf der Jahrespressekonferenz einen leichten Rückgang der Wirtschaftszahlen bekannt.
Foto: Ucimu

Unternehmen

Ucimu erwartet nach 2019 auch für 2020 einen Rückgang

Ucimu, der Verband der Italienischen Hersteller für Werkzeugmaschinen, Robotern und Automationssystemen erwartet für 2020 einen Rückgang auf Normalniveau.

Flexibel, schlank und mit geringem Wartungsaufwand perfekt für die digitale Produktionswelt gerüstet. Der KR Iontec punktet laut Kuka als Roboter mit mittlerer Tragkraft mit 99% technischer Verfügbarkeit.
Foto: Kuka

Robotertechnik

Roboter mit mittlerer Tragkraft? Kuka hat da einen Neuen!

Mit dem neuen KR Iontec verspricht Kuka einen Roboter für jede Aufgabe in der mittleren Traglastklasse. Jetzt bestellen und bereits im April einsetzen.

Für maximale Produktivitätssteigerung der Komplettbearbeitung kann die Millturn M30 G mit Automatisierungstechnik ausgestattet werden.
Foto: WFL

Komplettbearbeitung

Nur einmal spannen für die Komplettbearbeitung

Ein Gesamtlösungsanbieter im Bereich der Komplettbearbeitung? Für diesen Anspruch stattet WFL seine Maschinen mit zukunftsweisenden Technologien aus.

Für die prozesssichere Spankontrolle und hohe Standzeiten beim Reiben bietet Horn für das DR-Reibsystem 3D-gedruckte Kühlmittelscheiben.
Foto: Horn/Sauermann

Präzisionswerkzeuge

Wie Sie noch besser reiben und fräsen

Mit einer 3D-gedruckten Kühlmittelscheibe verspricht Horn eine echte Lösung zum Reiben von tiefen Sacklöchern oder Durchgangsbohrungen.