Lichtershow bei der Vorab-Präsentation der Außenrundschleifmaschinen S31 von Studer.
Foto: Rüdiger Kroh

Thema der Woche 16/2019

Immer die passende Konfiguration zum Außenrundschleifen

Die Universal-Außenrundschleifmaschinen S33 und S31 hat Studer komplett überarbeitet und präsentiert sie derzeit erstmals auf der Messe CIMT in Peking.

Mit zwei Weltpremieren wartet die Fritz Studer AG auf der heute beginnenden Messe CIMT in Peking auf. Die Universal-Außenrundschleifmaschinen S33 und S31 werden auf der China International Machine Tool Show vom 15. bis 20. April erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. „Wir haben die beiden Baureihen auf den neuesten Stand gebracht und sie um die Spitzenweiten von 400 und 1.600 mm erweitert“, erklärte Jens Bleher, CEO von Studer, bei der spektakulären Vorab-Präsentation für Journalisten aus aller Welt in der besonderen Location des Versuchsstollens von Hagerbach im Kanton Graubünden. „Das Maschinenbett verfügt jetzt über eine integrierte Temperaturkontrolle, der X-Achsen-Hub wurde um 85 mm vergrößert und wir bieten über 20 Schleifkopfkonfigurationen für eine optimale Anpassung an die Kundenwünsche an“, nannte er die wichtigsten Neuerungen.

Das breiteste Portfolio an Universal-Rundschleifmaschinen

Die Außenrundschleifmaschinen S33 und S31 gibt es jetzt mit den vier Spitzenweiten 400, 650, 1.000 und 1.600 mm. „Wir vergrößern damit die Einsatzmöglichkeiten für lange sowie kurze Werkstücke“, sagte CSO Sandro Bottazzo. „Studer bietet damit das breiteste Portfolio an Universal-Rundschleifmaschinen.“ Basierend auf dem Konzept der T-Schlitten, verfügen die Maschinen über einen verlängerten Hub der X-Achse. Dieser beträgt nun 370 mm und ermöglicht so zusätzliche Schleifspindelstockvarianten. Die Maschinenständer-Geometrie wurde neu ausgelegt und mit einer Ständertemperierung ergänzt. Das sorgt laut Angaben des Schweizer Unternehmens für eine verbesserte dynamische und thermische Stabilität der Maschinen.

Automatisch zu optimalen Schleifparametern

Der Aufwand für das Ein- und Umrichten könne jetzt deutlich reduziert werden. Möglich mache dies die Befestigung des Abrichtgeräts auf der Doppel-T-Nut des Längsschlittens wie auch Quick-Set, die Studer-Software zur Schleifscheibenvermessung. Die Standardsteuerung ist eine Fanuc 0i-TF mit der bedienerfreundlichen Programmiersoftware Studer Win. Mit dem Technologierechner Studer Technology lassen sich mit wenigen Angaben die optimalen Schleifparameter automatisch und sekundenschnell berechnen, heißt es weiter. Der Kunde erhalte auf Anhieb eine gute Qualität und einen schnellen, stabilen Prozess. Die beiden Maschinen sind dank standardisierter Laderschnittstelle problemlos für die Serienproduktion automatisierbar.

Neuer Schleifspindelstock

Die S33 verfügt über einen neuen Schleifspindelstock, der in verschiedenen Anordnungen mit einer Motorspindel für das Außenschleifen und einer Hochfrequenzspindel für das Innenschleifen bestückt werden kann. Drei Schleifscheiben sorgen dafür, dass das Werkstück noch individueller und schneller bearbeitet wird, betont der Hersteller. Die Maschine verfügt über eine B-Achse mit automatischer 1°-Hirth-Verzahnung. Das maximale Werkstückgewicht beträgt 150 kg.

B-Achse optional mit Direktantrieb

Bei der S31 bieten die Führungsbahnen Studer Guide eine dämpfenden Komponente in Bewegungsrichtung. Die B-Achse kann optional mit einem Direktantrieb mit einer Auflösung von 0,00005° ausgestattet werden. Der Schleifspindelstock nimmt bis zu drei Schleifscheiben auf – in Kombination Außen/Innen bis zu maximal zwei Außen- oder Innenschleifspindeln. Zum hochgenauen Formenschleifen mit der Steuerung vom Typ Fanuc 31i-B wird die S31 mit einem Werkstückspindelstock mit direktem Messsystem und dem Softwarepaket Studer Form HSM ausgerüstet.

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