Zum Drehen von Stahl, rostfreiem Stahl, Superlegierungen und NE-Metallen benötigen Anwender nur noch die Multibereichssorten CTPX710 bzw. CTPX715 - versichert der Werkzeughersteller Ceratizit.
Foto: Ceratizit

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Was bringen Multibereichssorten beim Drehen?

Ceratizit hat erste Multibereichssorten fürs Drehen eingeführt. Was es bringt, erklärt der Werkzeughersteller anhand der neuen CTPX-Sorte.

Multibereichssorten zum Drehen. Werkzeughersteller Ceratizit verspricht damit, mit nur einer Wendeplatte viele Materialien und viele Anforderungen erfüllen zu können. Zur Bearbeitung von mehreren Werkstoffen benötigen Zerspaner ab sofort nur noch die Sorten: CTPX710 oder CTPX715, betont Ceratizit. Nach deren Erfahrungen überzeugen die neuen Multibereichssorten fürs Drehen durch ihre hervorragende Performance bei der Bearbeitung von Stahl, rostfreiem Stahl, Superlegierungen und NE-Metallen.

Dragonskin-Technologie bringt hohe Verschleißfestigkeit

Das Zusammenspiel mehrere Faktoren trägt dazu bei, so der Hersteller, dass die Sorten dieses breite Anwendungsspektrum abdecken können. Neben einer optimierten Mikrostruktur und dem speziellen Feinkornhartmetall spielt die Beschichtung eine zentrale Rolle. So verfügen die Sorten über eine mit der Dragonskin-Technologie überarbeiteten AITiN-Beschichtung, die selbst bei hohen Betriebstemperaturen bis 1.050°C eine hohe Verschleißfestigkeit aufweist. Aufgrund der hohen thermischen Stabilität verlängern sich die Standzeiten maßgeblich und reduzieren Werkzeugwechsel.

Garantie durch hohe Schichtdicke und Maßhaltigkeit

Durch einen Veredlungsprozess bei der Beschichtung weisen die Wendeschneidplatten zudem eine beeindruckende Schichtglätte auf, sodass der Reibkoeffizient stark verringert wird und Späne perfekt abgleiten. Auch die hohe Schichtdicke, die höchste Präzision von Form und Maßhaltigkeit der Wendeplatten garantiert, trägt dazu bei, dass die Sorten in mehreren Materialien sehr gute Ergebnisse erzielen und sowohl Schnittwerte als auch die Prozesssicherheit verbessern.

Vorteile der Multibereichssorten nutzen für wesentlichen Teil der Dreharbeiten

Was bedeutet das für die Anwender? Ab sofort benötigen Zerspaner nur noch eine Hartmetallsorte, versichert Ceratizit, um einen wesentlichen Teil ihrer Dreharbeiten abzudecken. Die Gefahr von etwaigen Falschanwendungen sinkt dadurch wesentlich. Außerdem können Werkzeugbestände abgebaut und im Lager eine bessere Übersichtlichkeit geschaffen werden. Gerade kleinere bis mittlere Lohnfertigungsbetriebe, werden diese Vorteile zu schätzen wissen. Aber auch Betriebe, die verschiedenste Materialien - vom Stahl, Edelstahl bis hin zu Duplex- und Superlegierungen - bearbeiten, profitieren künftig von den beiden Multibereichssorten fürs Drehen von Ceratizit.

Vier Spanleitstufen für Superlegierungen bis Gusseisen

Die CTPX710 und CTPX715 sind in zahlreichen ISO-Geometrien und insgesamt vier Spanleitstufen erhältlich. Für Superlegierungen eignet sich bestens die Spanleitstufe -M34. Durch die leicht schneidende Geometrie werden Schnittkräfte reduziert und eine Aufbauschneidenbildung effektiv verhindert. Für NE-Metalle, Stahl und Gusseisen stehen die Spanleitstufen -25P und -25Q zur Verfügung.

Schleppschneidengeometrie für höhere Vorschübe und bessere Oberflächen

Erstere überzeugt durch scharfe Schneidkanten und einer ausgezeichneten Spänekontrolle. Letztere ist mit einer Schleppschneidengeometrie ausgestattet, um höhere Vorschübe und verbesserte Oberflächengüten zu erzielen. Die Spanleitstufe -27 eignet sich am besten für die mittlere und grobe Aluminiumbearbeitung und ist trotz ihrer sehr positiven Geometrie äußerst stabil.

Weitere Informationen zu den neuen Multibereichssorten finden Sie im neuen Up2Date Katalog von Ceratizit hier.

kb

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