Rochus Mayer (Mitte) übergab den Junker-Award an Karl F. Lehmann sowie Bernd Schwendemann (r.). Dabei auch Junker-Gebietsverkaufsleiter Waldemar Görtz (v.li.) und Prokurist Günter Isenmann.
Foto: Junker Group

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Ein Award und 50 Maschinen

Schleiftechnik verbindet. Die Prototyp-Werke haben von Junker in 50 Jahren 50 Maschinen bezogen. Aber nicht nur dafür verlieh der Hersteller den Junker-Award.

Seit über 50 Jahren arbeiten die Prototyp-Werke GmbH und die Junker Gruppe erfolgreich zusammen. Als Anerkennung und besonderen Dank verlieh die Erwin Junker Maschinenfabrik GmbH seinem langjährigen Kunden schon Ende April den Junker-Award. Zusätzlich bestellte Prototyp im Rahmen der Verleihung die 50. Junker-Schleifmaschine. „Das Kristallpferd steht für den gemeinsamen Erfolg, positives Denken, Kreativität, Ausdauer und Geschicklichkeit“, betonte Rochus Mayer bei der Übergabe des Junker-Awards und der dazugehörigen Urkunde. Im Jahr 1966 hatte die Prototyp-Werke GmbH die erste Junker-Schleifmaschine bestellt. Es war eine SJ IIa und damals die 41. Maschine, die die Erwin Junker Maschinenfabrik GmbH verlassen hatte. Aus diesem ersten Auftrag ist kontinuierlich eine partnerschaftliche Zusammenarbeit gewachsen, die von Professionalität und Vertrauen getragen wird.

Win-Win-Situation für Zell und Nordrach

Die Walter AG, deren Teil die Prototyp-Werke GmbH ist, zählt zu den weltweit führenden Unternehmen in der Metallbearbeitung. Als Zerspanungsspezialist bietet Walter ein umfassendes Spektrum an Präzisionswerkzeugen zum Fräsen, Drehen, Bohren und Gewinden. Die Engineering Kompetenz des Unternehmens umfasst dabei den gesamten Zerspanungsprozess. Die Walter AG beschäftigt rund 3.500 Mitarbeiter und betreut mit zahlreichen Tochtergesellschaften und Vertriebspartnern Kunden in über 80 Ländern der Welt. Zwischen dem Nachbartal Zell am Harmersbach und Nordrach liegen nur wenige Minuten. „Die Nähe zueinander hat auch immer zu einem gesunden Wettbewerb geführt. Jeder der beiden Unternehmen wollte immer ein bisschen besser sein. Heute würde man sagen, es war eine Win-win-Situation“, stellte Geschäftsführer Mayer fest.

Vielfältige Verbindungen in 50 Jahren Geschäftsbeziehung

Vielfältige und tiefe Verbindungen sowie ein professioneller Umgang gepaart mit absoluter Zuverlässigkeit, zeichnen diese besondere Geschäftsbeziehung aus. Deshalb war es für Rochus Mayer ein persönliches Anliegen, die Auszeichnung an Prototyp-Geschäftsführer Karl F. Lehmann zu überreichen, da dieser Mitte des Jahres in den Ruhestand geht. Seit er im Jahr 2009 die Geschäftsführung übernommen habe, hätten sich die Beziehungen zwischen Prototyp und Junker Gruppe noch intensiviert. Geschäftsführer Lehmann nahm die Auszeichnung gemeinsam mit Bernd Schwendemann vom strategischen Einkauf bei Prototyp entgegen. Die Verbindungen zwischen der Junker Gruppe und dem Zeller Werkzeughersteller sind vielfältig. Rochus Mayer erinnerte daran, dass Erwin Junker vor seiner Selbstständigkeit bei Prototyp gearbeitet habe.

Ausbildung lohnt sich

Prototyp-Geschäftsführer Karl F. Lehmann war Mitarbeiter bei der Erwin Junker Maschinenfabrik GmbH in Nordrach. Als Student hat er dort zwei Praxissemester absolviert und seine Diplomarbeit im Fach Maschinenbau geschrieben. Karl F. Lehmann betonte, dass ihm das Wissen im Maschinenbau bei seiner beruflichen Karriere viel geholfen habe. Wiederum für die Erwin Junker Maschinenfabrik GmbH ist es gewinnbringend gewesen, als unter der Regie von Karl F. Lehmann in Indien ein komplett neues Werk zur Herstellung von Gewindebohrern aufgebaut wurde. „Dort kommen auch Junker-Schleifmaschinen zum Einsatz und so hatten wir für den indischen Markt einen Referenzkunden“, betonte Geschäftsführer Rochus Mayer.

Prototyp bestellt 50. Junker-Maschine

„Wir haben viel gemeinsam erlebt und auch viel erreicht“, fasst er die über 50-jährige Geschäftspartnerschaft zusammen. Die guten Geschäftsbeziehungen zwischen der Junker Gruppe und der Firma Prototyp-Werke GmbH werden sich fortsetzen. Im Rahmen der Übergabe vergab die Firma Prototyp den Auftrag für die Schneidwerkzeugschleifmaschine Jumaximat. Es ist die 50. Junker Schleifmaschine, die im Maschinenpark der Prototyp-Werke GmbH installiert wird.

Schleifmaschine für die Massen- und Kleinserienproduktion

Die Junker Gruppe mit Stammsitz in Nordrach ist nach eigenen Angaben Weltmarktführer in der Herstellung von CBN-Hochgeschwindigkeits-Schleifmaschinen. Knapp 1.500 Mitarbeiter weltweit sichern den technologischen Vorsprung, betont das Unternehmens. Alle namhaften Automobilhersteller und deren Zulieferer sowie Werkzeughersteller und andere Branchen vertrauen auf die innovativen Schleifkonzepte von Junker. Ob für die Massen- oder Kleinserienproduktion: Junker-Schleifmaschinen arbeiten präzise, wirtschaftlich und zuverlässig, versichert der Hersteller. Neben der Erwin Junker Maschinenfabrik gehören die LTA Lufttechnik GmbH und die Zema Zselics Ltda. zur Junker Gruppe. Die LTA Lufttechnik GmbH stellt Luftfilter- und Brandschutzanlagen für Gewerbe und Industrie her. Zema verstärkt die Gruppe als Spezialist im Schleifen mit Korund.

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