Foto: Ines Escherich - Fotografie

Unternehmen

Wie Sitec sich für die Zukunft rüstet

Umfangreiche Investition am Standort Chemnitz soll Sitec fit für die Herausforderungen der Zukunft machen.

Im August hat die Sitec Industrietechnolgogie GmbH aus Chemnitz ein neues Produktionsgebäude in Betrieb genommen. Für alle Mitarbeiter und Produktionsanlagen des Geschäftsbereiches Serienfertigung läuft der Umzug derzeit auf Hochtouren. Das 1991 gegründete Unternehmen setzt damit seinen Wachstumskurs kontinuierlich in den beiden Geschäftsfeldern Sondermaschinenbau und Serienfertigung von Komponenten und Baugruppen fort.

Mit den Herausforderungen wachsen

„Wir wachsen mit den Herausforderungen unserer Kunden, die zum Beispiel neue Produkte im Bereich E-Mobilität und Brennstoffzellen entwickeln.“ erklärt Dr. Jörg Lässig, Geschäftsführer von Sitec und führt fort: „Kompetenzen in der Laserbearbeitung von Kupfer sind da zwingend erforderlich. Und die haben wir.“ Der Name Sitec steht für Technologieführerschaft nicht nur in der Lasermaterialbearbeitung, sondern auch in der automatisierten Montage und elektrochemischen Metallbearbeitung. Als Generalauftragnehmer und Systemlieferant plant und realisiert das Unternehmen weltweit Produktionsanlagen für unterschiedliche Branchen wie der Automobilindustrie, Elektrotechnik/Elektronik, Medizintechnik und alternativen Energietechnik.

Breites Anlagen- und Prozessportfolio

Das Anlagen- und Prozessportfolio reicht von flexiblen Standardmaschinen bis hin zu vollautomatisierten Großserienanlagen insbesondere für die Prozesse Laserschweißen, Laseschneiden, Laserhärten und Laserstrukturieren. Im Geschäftsfeld Serienfertigung entwickelt und liefert Sitec Baugruppen und Komponeten an die Automobilindustrie in den Bereichen Motor, Antriebsstrang, Fahrzeugsicherheit, Fahrzeugkomfort und E-Mobilität. Zum Beispiel wurden seit 2005 mehr als 110 Mio. Bauteile für Dieselinjektoren bei Sitec hergestellt. Mitte 2017 wurde der Grundstein für den Neubau des Produktionsgebäudes auf dem erweiterten Firmengelände an der Bornaer Straße gelegt.

6 Mio. Euro in einem Jahr

Mit einem Investitionsvolumen von ca. 6 Mio. Euro entstanden innerhalb eines Jahres 3.500 m² Produktionsfläche einschließlich neuem zentralen Empfang und modernen Konferenzbereich. Weitere 6 Mio. Euro fließen in die Beschaffung von Maschinen und Anlagen für die Produktion.

cd

Additive Fertigung

Kleine Teile ganz fein drucken

Digital Metal erweitert die eigene Produktion im schwedischen Höganäs und verdoppelt die Serienproduktion der 3D-Metalldrucker und Metallkomponenten.

Unternehmen

Große Kooperation - größte SLM

Die SLM Solutions Group AG, baut seine Aktivitäten als additiver Lösungsanbieter aus: Auf der Formnext gab SLM die neuen strategische Partnerschaften mit Rosswag und Cronimet bekannt und präsentierte zudem deren nun größte additive Fertigungsmaschine.

Additive Fertigung

Erste 4-Laser-Anlage von Renishaw

Renishaw übernimmt nach eigenen Angaben eine Vorreiterrolle in der produktionsorientierten additiven Fertigung. Äußeres Zeichen auf der additiven Leitmesse Formnext ist das 4-Laser-Fertigungssystem Ren AM 500Q.

Unternehmen

DVS setzt auf Automatisierung

Die DVS Technology Group baut ihre Sparte 'Machine Tools and Automation' weiter aus und gibt eine Mehrheitsbeteiligung an der RBC Fördertechnik GmbH bekannt.