Das sind die Gewinner der Blaser-Produktivitätstrophäe: Sie berichteten bei der Preisverleihung von signifikanten Verbesserungen der Produktivität, die durch eine enge Kooperation mit Blaser Swisslube erreicht werden konnte.
Foto: Blaser

Kühlschmierstoff

Wie sich die Anpassung des KSS an den Prozess auszahlt

Wie viel wirtschaftliches Potenzial liegt im richtigen Einsatz von KSS? Darüber konnten die Gewinner der Blaser-Produktivitätstrophäe berichten.

von Gerhard Maier

Auch 2018 hat Blaser Swisslube GmbH wieder seine Produktivitätstrophäe an seine deutschen Kunden verliehen. Zu diesem Anlass lud das Unternehmen seine Kunden in diesem Jahr zum Hauptsitz des Unternehmens nach Hasle-Rüegsau (Schweiz) ein. Dort ermöglichte Blaser einen Blick hinter die Kulissen und veranschaulichte mit einem Rundgang durch Produktion, Tech-Center, Labor und Entwicklungsabteilung, wie komplex die Entwicklung und Formulierung speziell angepasster Kühlschmierstofflösungen ist. „Damit ein Kühlschmierstoff zum flüssigen Werkzeug wird bedarf es einer engen Kooperation mit unseren Kunden. Angepasst an die jeweiligen Prozesse lässt sich ein echter Produktivitätsvorteil erzielen. Was sich über diesen Ansatz an Verbesserungen erzielen lässt, wird durch die erreichten Ergebnisse unserer Preisträger verdeutlicht“, erklärt Detlef Stülzebach, Geschäftsführer der Blaser Swisslube GmbH.

Fünf Preiskategorien

Bewertet wurden die Kategorien Werkzeugoptimierung, Prozesssicherheit, Nachhaltigkeit (Mensch und Umwelt), Produktivität, Kühlschmierstoffoptimierung und Gesamtkosteneinsparung. Bei der Vorstellung der Ergebnisse wurde deutlich, wie wichtig eine regelmäßige und gründliche Maschinenreinigung ist. So wurde laut Blaser im Rahmen der einführenden Istzustandsbestimmung oftmals schon hier der Grundstein für einen erfolgreichen Einsatz des passenden KSS gelegt. „Die regelmäßige und gründliche Maschinenreinigung ist unerlässlich für den dauerhaften und verlässlichen Einsatz von KSS. Unsere Reinigungslösungen lassen sich dabei gut in den Prozess integrieren“, erklärt Detlef Stülzebach.

KSS-Standzeit verdoppelt

Bosch Rexroth in Schweinfurt etwa, war auf der Suche nach einem modern formulierten KSS zum Einsatz bei anspruchsvollen Schleifoperationen. Dabei entschied man sich letztlich für Synergie 915 von Blaser Swisslube, der eine hohe Biostabilität, Schaumarmut und hohe Schleifleistung verspricht. Der Einsatz des Produktes hat sich laut Stefan Toschek, Qualitätsicherung Kühlschmierstoffe bei Bosch Rexroth in Schweinfurt ausgezahlt. So wurden nennenswerte Zusätze zur Stabilisierung unnötig, was auch zu einer hohen Akzeptanz des KSS in der Belegschaft führte. Die Standzeit in der Zentralanlage konnte zudem verdoppelt werden. „Wir sind überaus zufrieden mit dem Service und der exzellenten Analytik von Blaser und froh, einen in jeder Hinsicht kompetenten Kühlschmierstoffpartner an unserer Seite zu haben“, erklärt Stefan Toschek, der mit Bosch Rexroth den Preis für Nachhaltigkeit überreicht bekam.

Werkzeugstandzeit um bis zu 30% erhöht

Bemerkenswert auch das Ergebnis, das die Neumeister Hydraulik GmbH aus Neuenstadt, mit dem Einsatz vom B-Cool 675 erzielte. Das Unternehmen mit etwa 300 Mitarbeitern konnte nach eigenen Angaben dank der Umstellung den KSS-Verbrauch um 50% senken und dabei die Werkzeugstandzeit um bis zu 30% erhöhen. Das brachte dem Unternehmen den Preis in der Kategorie Produktivität.

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