Für massive und schwere Teile sind Standalone-Werkstückträger ohne Außenkorb optimal.
Foto: Metallform

Reinigung

Wie man Werkstückträger richtig auslegt

Optimale Reinigungsergebnisse durch angepasste Behältnisse: Metallform weiß wie es geht.

Anwendungen, die teilespezifisch gestaltete Werkstückträger in der Bauteilreinigung erforderlich machen, nehmen stetig zu. Metallform entwickelt und fertigt für diese Applikationen technisch und wirtschaftlich optimale Lösungen als Standalone- oder Einsatzwerkstückträger.

Optimale Auslegung für effiziente Reinigung

Steigende Ansprüche an die Sauberkeit von Werkstückoberflächen, ein höherer Automatisierungsgrad in der Fertigung, Werkstücke mit reinigungskritischen Bereichen und zunehmend komplexere Bauteilgeometrien führen auch in der Teilereinigung zu wachsenden Anforderungen. Teilespezifisch gestaltete Werkstückträger gewinnen dadurch immer mehr an Bedeutung. Durch ihre optimale Auslegung als Standalone- oder Einsatzwerkstückträger leisten sie einen entscheidenden Beitrag, um die erforderliche Sauberkeit bedarfsgerecht, effizient und ergonomisch sicherzustellen.

Standalone – die Lösung für massive und schwere Bauteile

Standalone-Werkstückträger werden ohne Außenkorb eingesetzt. Der Hauptanwendungsbereich ist die Reinigung von massiven und schweren Bauteilen und Werkstücken, die in größeren Stückzahlen hergestellt werden. Denn das Gewicht dieser Chargen ist meist zu hoch für das manuelle Teilehandling. Der bestückte Werkstückträger wird hier mit einem Hebezeug direkt auf die Beladeeinrichtung der Reinigungsanlage gehievt. Ein weiterer Vorteil dieser Lösung ist laut Metallform, dass die Lage der Werkstücke im Reinigungsbehältnis optimal an die Anforderungen der Reinigung angepasst werden kann. Dazu zählt einerseits eine allseitige Zugänglichkeit für Reinigungsmedium und Waschmechanik wie Ultraschall oder Spritzstrahl. Andererseits die Möglichkeit, die Werkstücke so im Behältnis zu platzieren, dass sauberkeitskritische Bereiche gezielt behandelt werden können. Darüber hinaus spricht eine gute Automatisierbarkeit des Teilehandlings mit Robotern und damit auch die Integration in eine verkettete Fertigung für diese Variante. Standalone-Werkstückträger werden üblicherweise auf das Chargenmaß der Reinigungsanlage ausgelegt, das idealerweise den Abmessungen eines Standardkorbs entspricht. Dadurch kann die Anlage sowohl mit Standalone-Werkstückträgern als auch mit Warenkörben beschickt werden.

Einsatzwerkstückträger – die flexiblere Variante

Kennzeichen dieser Lösung ist, dass die bestückten Werkstückträger manuell handelbar sind. Um die Kapazität der Reinigungsanlage auszunutzen, werden mehrere Werkstückträger in einem Außenkorb zu einer Charge zusammengefasst. Außerdem können direkt im Korb beispielsweise mit Fachstangen entsprechende Abteile für eine schonende Reinigung der Teile gebildet werden. Der Korb kann daher für verschiedene teilespezifische Werkstückträger und Fachungen ebenso verwendet werden wie für Schüttgutteile. Diese höhere Flexibilität ist ein wesentlicher Vorteil dieser Alternative.

Edelstahl in sorgfältiger Verarbeitung

Sowohl Werkstückträger als auch Reinigungskörbe fertigt Metallform aus rostfreiem Edelstahl-Rundstäben mit elektropolierter Oberfläche. Sie können daher nicht nur mit allen Reinigungsmedien eingesetzt werden, sondern gewährleisten durch ihre offene Konstruktion auch eine allseitige gute Zugänglichkeit. Außerdem ermöglicht das Material eine lange Nutzungsdauer. Die Rundstäbe der Werkstückträger sind ebenso wie die äußere Struktur der Warenkörbe stumpf verschweißt. Verletzungsgefährliche Ecken werden dadurch zuverlässig vermieden.

Foto: Metallform Wächter GmbH

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Foto: acp systems

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