Die beiden neuen KSS aus der Castrol XBB-Reihe wurden speziell für den Einsatz mit weichem Wasser konzipiert, das zu starker Schaumbildung neigt.
Foto: Castrol

Kühlschmierstoff

Wie Castrol seinen Kühlschmierstoff optimiert

Speziell für Gegenden mit weichem Wasser hat Castrol zwei neue KSS entwickelt. Erfahren Sie, was die beiden KSS leisten sollen.

Metallbearbeitungsflüssigkeiten können von Bakterienwachstum und Verunreinigung betroffen sein. Das Ergebnis sind verkürzte Standzeiten. Dies führt zu Veränderung des pH-Werts, unangenehmen Gerüchen, instabiler Emulsion und schlechter Leistung. Additive und Biozide wurden dazu eingesetzt, um dies zu bekämpfen. Wie die komplette XBB-Reihe verfügen die neuen KSS laut Castrol über einen zweifachen chemischen Puffer, der saure Veränderungen in der Emulsion reduziert und so einen konstanten pH-Wert über längeren Zeitraum gewährleisten soll. Auch die Korrosionsgefahr bei fertigen Bauteilen soll zudem verringert werden und der Verbrauch von Additiven stark reduziert. Mit Castrol Hysol SL 36 XBB und Castrol Alusol SL 61 XBB erweitern die KSS-Spezialisten diese Produktpalette nun.

Kosten für Additive signifikant gesenkt

„Seit Einführung der Kühlschmierstoffe mit XBB Technologie haben uns Metallverarbeitungsbetriebe weltweit von exzellenten Ergebnissen berichtet – darunter substanzielle Kosteneinsparungen beim Nachdosieren von Additiven sowie eine deutlich erhöhte Systemstandzeit“, erklärt Dr. Rudi Janner, Global Product Manager bei Castrol. „Ein renommierter LKW/Powertrain-Hersteller, der Castrol Hysol SL 36 XBB für die Herstellung von Gussmotorenblöcken verwendet, konnte seine Kosten für Additive um 90 Prozent reduzieren. Biozide setzt er überhaupt nicht mehr ein.“

pH-Wert konstant

Die neue Castrol XBB Kühlschmiertechnologie hält die pH-Werte länger auf einem konstanten Niveau und sorgt laut Hersteller länger als andere Standard-Kühlschmierstoffe für stabile Konditionen. Dies würden Labortests unter Produktionsbedingungen bestätigt. Für Produktionsstätten in Gebieten mit weichem Wasser ist Schaumbildung ein besonderes Problem. Es kommt zum Überlaufen der Systeme. Die Leistung der beiden neuen Castrol XBB Kühlschmierstoffvarianten sorgt unter weichen Wasserbedingungen für eine längere Produktionszeit der Anlage. Darüber hinaus ermöglicht ihr Einsatz Kosteneinsparungen im Hinblick auf Nachsatzmengen von Stelladditiven und Bioziden, so Castrol. Castrol Hysol SL 36 XBB ist speziell auf die Metallbearbeitung mit Eisenlegierungen abgestimmt, wurde aber auch erfolgreich mit Aluminium eingesetzt.

Ideal für Alu-Legierungen

Anwender berichten laut Castrol von einer verbesserten Systemstandzeit sowie einer reduzierten Korrosion sowohl der Werkzeuge als auch der Eisenlegierungsfertigteile. Castrol Alusol SL 61 XBB ist ein leistungsfähiger Kühlschmierstoff, der sich vielseitig einsetzen lässt. Dank seiner sehr hohen Schmierfähigkeit und Benetzungseigenschaften eignet es sich ideal für herausfordernde Aufgaben mit Aluminium-Legierungen. Beide Produkte wurden so entwickelt, dass sie unter Weichwasser-Bedingungen nur wenig schäumen. Die Kühlschmierstoffe zeigen eine lange Standzeit, gleichzeitig lässt sich der Einsatz von Stelladditiven und Formaldehydabspaltern reduzieren.

Kühlschmierstoff

Langfristig auf den KSS vertrauen

Castrol erweitert seine XBB-Produktreihe um zwei Produkte - Castrol Hysol SL 45 XBB und Hysol SL 37 XBB für lange Standzeit und rechtliche Sicherheit.

Additive Fertigung

Warum Zerspaner auch AM beherrschen

Der Additive Markt bietet fast alles: OEMs und Zerspaner können Halbzeuge, Werkzeuge und Maschinen kaufen. Das ideale Teil ist damit aber nicht garantiert.

Additive Fertigung

Erste 4-Laser-Anlage von Renishaw

Renishaw übernimmt nach eigenen Angaben eine Vorreiterrolle in der produktionsorientierten additiven Fertigung. Äußeres Zeichen auf der additiven Leitmesse Formnext ist das 4-Laser-Fertigungssystem Ren AM 500Q.

Unternehmen

DMG Mori beteiligt sich an indischem Softwareunternehmen

Mit einer Beteiligung an dem indischen SLM-Unternehmen Intech stärkt DMG Mori seinen Bereich der additiven Fertigung.