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Verantwortung auf drei Schultern verteilt

Horn hat sein Führungsteam neu aufgestellt und die Weichen für die Zukunft gestellt. Markus Horn und Matthias Rommel unterstützen Lothar Horn.

Die Paul Horn GmbH hat sich Präzision, Nachhaltigkeit und Zukunft auf die Fahne geschrieben. Das gilt für die Präzisionswerkzeuge ebenso wie für das Unternehmen selbst. Zwei wichtige Schritte in Richtung Zukunft unternahm Lothar Horn im Jahr 2018. Der bis dahin alleinige Geschäftsführer der Paul Horn GmbH berief im März 2018 seinen Sohn Markus Horn und zusätzlich im November 2018 Matthias Rommel in die Geschäftsführung. Seither leiten die drei Geschäftsführer das Unternehmen gemeinsam.

IT, Digitalisierung, Vertrieb und Verwaltung

Markus Horn war bereits seit 2017 als Leiter IT und Mitglied der Geschäftsleitung für die Paul Horn GmbH tätig. Vor seinem Einstieg bei Horn machte er berufliche Erfahrungen als IT-Consultant und im internationalen Vertrieb komplexer und variantenreicher Softwarelösungen, unter anderen CRM und Middleware. Auch das Thema Digitalisierung ist in seinem Verantwortungsbereich verankert. Markus Horn: „Eines unserer großen Ziele ist es, dass wir die gesamte Prozesskette vom Kunden über die Produktion bis zurück zum Kunden digital abbilden können. Dafür realisieren wir ein Projekt nach dem anderen und fügen so das Puzzle Stück für Stück zur digitalen Fabrik zusammen.“ Neben dem Bereich IT verantwortet er auch die Themen Vertrieb und Verwaltung. Hier arbeiten beide Herren Horn eng zusammen. Lothar Horn: „Ich muss dazusagen, der beste Lehrmeister für mich selbst war mein Vater. Er hat mir viel in der Übergangsphase beigebracht. In einer ähnlichen Konstellation möchte ich meinem Sohn auch Hintergründe näherbringen und zeigen, wie wir manche Dinge betrachten.“

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Bilden das neue Führungsteam der Paul Horn GmbH: Die Geschäftsführer (v. l.) Markus Horn, Lothar Horn und Matthias Rommel. (Foto: Horn)

Ein erfahrener Mann kam von außen

Der zweite wichtige Schritt erfolgte mit der Einstellung von Matthias Rommel. Matthias Rommel trat im November 2018 seine neue Stelle als technischer Geschäftsführer bei der Paul Horn GmbH an. In seiner neuen Funktion verantwortet er die Bereiche Produktion und Technik. „Horn ist ein besonderes Unternehmen in der Werkzeugbranche. Außergewöhnliche Produktvielfalt und Qualität, außergewöhnliches Wachstum und eine außergewöhnliche Firmenkultur prägen das Unternehmen. Ich freue mich, nun fester Bestandteil von etwas Besonderem zu sein“, so Rommel. Er verantwortete als Geschäftsführer schon mehrere Geschäftsbereiche namhafter Unternehmen, unter anderem aus der Präzisionswerkzeugbranche.

Ein hervorragender Kopf unterstützt das Familienunternehmen

„Wir haben mit Matthias Rommel einen hervorragenden Kopf für unser Unternehmen gewinnen können. Die Verteilung der Managementverantwortung auf drei Schultern stärkt die Nachhaltigkeit und die Wissensbasis bei Horn“, so Lothar Horn. Er sieht in der kommenden Generation die Zukunft des Unternehmens. Zu wissen, dass das Unternehmen weiterhin ein Familienbetrieb bleibt, ist ihm wichtig.

Lothar Horn ist überzeugt von der neuen Struktur

„Ich bin überzeugt, dass die Erfolgsgeschichte der Paul Horn GmbH unter der Leitung meines Sohnes Markus und unseres technischen Geschäftsführers Matthias Rommel weitergeht – mit gleichen Grundwerten, aber auch mit neuen Ansätzen. Als ich bei Horn die Geschäftsführung übernahm, waren wir etwa 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Meine Stelle als Geschäftsführer beinhaltete auch die Vertriebsleitung, die Produktionsleitung und die Leitung des technischen Bereichs – alles in einer Person. Mit der Zeit habe ich gelernt, Aufgaben abzugeben. Man kann in einem global agierenden Technologieunternehmen nicht alle Schlüsselpositionen selbst einnehmen. Es ist Führungsaufgabe, die richtigen Personen für die richtigen Stellen zu finden und dort entsprechend einzusetzen. Auch für mich war es eine Umstellung, als Tätigkeiten von mir übernommen wurden, die ich bis dato selbst verantwortet habe. Jeder geht die Aufgabe bzw. die Herausforderung mit einer individuellen Herangehensweise an. Wichtig ist es, zu akzeptieren, dass auch andere Lösungswege zum Ziel führen. Diese sind meistens weder schlechter noch besser, sondern einfach nur anders. Aber im Idealfall sind die Ergebnisse sogar besser.“ so der langjährige Geschäftsführer. Alle drei Geschäftsführer sind sich einig: Der gemeinsam gewählte Weg stärkt den künftigen Wachstumskurs des Unternehmens.

cd

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