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Foto: Horn/Sauermann
Stechen mit bis zu 1.100°C: Die Sorte SG3 hat Horn auf den Einsatz bei Titan- und Superlegierungen sowie auf das Hartdrehen und Hartstechen vorbereitet.

Präzisionswerkzeuge

Stechen bis 1.100°C?

Der Werkzeughersteller Horn hat auf der EMO eine neue Beschichtung für seine Stechwerkzeuge vorgestellt: bis 1.100°C sind möglich.

Eine neue Beschichtung macht es möglich: eine maximale Einsatztemperatur beim Stechen von bis zu 1.100°C. Dabei ist die Beschichtung weniger als 0,005 mm dick, aber eben aus der modernen Werkzeugtechnologie nicht mehr wegzudenken: Auch die neuen Werkzeugbeschichtungen von Horn ermöglichen Standzeiterhöhungen im Vergleich zu unbeschichteten Hartmetall-Werkzeugen von über 1.000 %. Mit den Entwicklungen der Hochleistungsschichten IG6 und SG3 beweisen die Ingenieure der Paul Horn GmbH in Tübingen ihr Wissen über die Werkzeugveredelung.

Stechen bis 1.100°C mit der kuperfarbenen Aluminium-Titansiliziumnitrid-Schicht

Die kupferfarbene Aluminium-Titansiliziumnitrid-Schicht (AlTiSiN) IG6 zielt auf den Einsatz der Zerspanungsgruppen P und M mit den Stechsystemen S224 und S229 ab. Die Schicht bietet in Verbindung mit dem angepassten Hartmetallsubstrat höhere Schnittgeschwindigkeiten und um ein Vielfaches höhere Standzeiten in der Bearbeitung von Stählen der genannten Zerspanungshauptgruppen. Die Schneidplatten sind als Standard ab Lager verfügbar. Für Sonderformen sind die Werkzeuge auch als Horn-Greenline-Auftrag innerhalb von fünf Arbeitstagen nach Zeichnungsfreigabe durch den Kunden lieferbar.

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Die kupferfarbene Aluminium-Titansiliziumnitrid-Schicht (AlTiSiN) IG6 zielt auf den Einsatz der Zerspanungsgruppen P und M mit den Stechsystemen S224 und S229 ab.
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Die Hochleistungsschicht IG6 ist für die Horn-Werkzeugsysteme S224 und S229 ab Lager lieferbar.

Sorte SG3 zielt auf Hartdrehen in Titan- und Superlegierungen

Die Sorte SG3 zielt auf den Einsatz bei Titan- und Superlegierungen sowie auf das Hartdrehen und Hartstechen ab. Die maximale Einsatztemperatur der Schicht liegt bei 1.100 Grad Celsius. Die von Horn entwickelte Schicht bietet hohe Leistungen bei der Bearbeitung von schwer zerspanbaren Werkstoffen. Nachdem sich die positiven Eigenschaften der Werkzeugbeschichtung bei ausgewählten Horn-Werkzeugsystemen bestätigt haben, ist die Sorte ab sofort auch für das Supermini-System Typ 105 ab Lager verfügbar. Die Inhouse-Beschichtung stellt die gleichbleibend hohe Qualität sowie schnelle Lieferzeiten sicher.

Hipims zum Aufbau von sehr dichten, harten und zähen Schichten

Horn hat sich in den letzten 15 Jahren ein hohes Know-how in der Beschichtung von Präzisionswerkzeugen erarbeitet. Anfangs waren es fünf Mitarbeiter und eine Beschichtungsanlage, nun arbeiten über 50 Mitarbeiter an vierzehn Anlagen und der zugehörigen Peripherie in der Abteilung Beschichtung. Darüber hinaus entwickeln und forschen Ingenieure ständig an neuen und bestehenden Schichten – immer mit dem Ziel, die Werkzeugschichten noch leistungsfähiger zu gestalten. Horn investiert ständig in neue und moderne Technologien. Im Jahr 2015 lieferte das Unternehmen CemeCon die weltweit erste von drei Hipims-Anlagen an Horn. Die High-Power-Impulse-Magnetron-Sputtering-Technologie bringt einige Vorteile und neue Möglichkeiten in der Beschichtung von Präzisionswerkzeugen. Sie ermöglicht den Aufbau von sehr dichten und kompakten Beschichtungen, welche gleichzeitig sehr hart und zäh sind. Die Schichten haben eine sehr homogene Struktur und weisen auch bei komplexen Werkzeuggeometrien eine gleichmäßige Schichtdicke auf. Mehr über die neuen Werkzeuge und Beschichtungen von der EMO erfahren Sie hier bei der Paul Horn GmbH. 

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