Bei der Programmierung gehen Simulator und Prozessbibliotheken mit der Tebis-Schablonentechnologie Hand in Hand: Der NC-Programmierer nutzt die Bibliotheken und das im System hinterlegte VirFertigungswissen und erzeugt die NC-Programme Template-basiert.
Foto: Tebis

Simulation

So wird der gesamte Prozess virtuell geplant

Auf der AMB hatte Tebis Simulationstechnologie vorgestellt, die eine detailgetreue Abbildung der realen Fertigungsumgebung in der virtuellen Welt erlaubt.

Reiner Schmidt, Leiter Produktmanagement bei Tebis AG, hatte es erklärt: „In Zeiten von Digitalisierung und Industrie 4.0 wird das Thema Automatisierung auch im Werkzeug, Formen- und Maschinenbau immer wichtiger. Wer hier erfolgreich sein will, muss drei Faktoren genau kennen und beherrschen: Die Fertigungsumgebung, das Fertigungswissen und die Auftragsabwicklung. Mit unserer durchgängigen Simulationslösung geben wir dem Anwender für ihren Kurs in Richtung Digitalisierung die ideale Grundlage an die Hand, die sich flexibel an die aktuellen Anforderungen anpassen lässt.“

Detailgetreu ohne Wenn und Aber

Wesentliches Kennzeichen fortschrittlicher Simulationstechnologien sei, dass sich die reale Fertigungsumgebung ohne Wenn und Aber detailgetreu in der virtuellen Welt abbilden lässt: In der Tebis-Maschinenbibliothek sind alle marktüblichen Maschinentypen unterschiedlicher Hersteller mit ihren geometrischen und kinematischen Eigenschaften hinterlegt. Die Tebis-Werkzeugbibliothek enthält alle Werkzeuge, mit denen ein Unternehmen arbeitet. Tebis verfügt zudem über eine Aggregatebibliothek für weitere Zusatzeinrichtungen wie z.B. Backenfutter oder Lünette.

Da die virtuelle Tebis-Welt die reale Fertigungsumgebung 1:1 widerspiegelt, lassen sich die Vorteile der Simulationstechnologie von der Planung bis in die Werkstatt voll ausnutzen. So können bereits bei der Planung mögliche Kollisionen ermittelt und korrigiert werden – die NC-Programmierung startet gleich mit den geeigneten Aufspannungen, Werkzeugen und Anstellrichtungen. Der Simulator ist vollständig in die CAD/CAM-Umgebung integriert. Simulation und Kollisionsprüfung lassen sich so noch vor dem Postprocessing durchführen. Durch die einzigartige Tebis-Maschinentechnik ist das wesentlich komfortabler, sicherer und effizienter, als den NC-Code zu simulieren und Anpassungen im steuerungsspezifischen NC-Format durchzuführen.

Das komplette Bearbeitungsszenario prüfen

Der CNC-Simulator prüft das komplette Bearbeitungsszenario: Dazu gehören Maschinen, Köpfe, Spannmittel, Achs- und Verfahrbewegungen u.v.m. Technologiedaten wie Vorschübe oder Spindeldrehzahl, Aufspannungen oder die Abarbeitungsreihenfolge bis hin zu einem Maschinenwechsel lassen sich schnell und einfach ändern. Die Werkzeugwege werden mit einem Mausklick erneut auf Kollision geprüft und über die integrierten Postprozessoren ausgegeben. Und wer seine Aufträge gemäß Industrie 4.0 voll digital und hochautomatisiert planen, abwickeln und steuern möchte, dem empfiehlt Tebis die integrierte MES-Lösung ProLeiS. Hier sind die Fertigungsumgebung, die Verfügbarkeit der Ressourcen, das Fertigungswissen, die Fertigungsdauer sowie die Erkenntnisse aus zurückliegenden Projekten gespeichert.

cd

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