Ziehl-Abegg setzt rund 4%igen Kühlschmierstoff ein zum Fräsen der Treibscheiben-Naben. Die V- und Rundrillenprofile werden anschließend auf einer großen Index-Drehmaschine gedreht.
Foto: Harald Klieber

Welt der Späne

So schützen Sie ihre Universalwerkzeuge

Richtig viel Kühlschmierstoff hilft viel - und schützt vor allem Universalwerkzeuge, wenn täglich bis zu 60 Treibscheiben aus Guss und Stahl bearbeitet werden. Ziehl-Abegg erklärt die Details.

Ziehl-Abegg ist einer der großen Aufzugshersteller weltweit. Herausforderung sind die Treibscheiben mit bis zu 600 mm Durchmesser, die aus 4.000 Varianten sowie verschiedensten Stahl- und Gusssorten gedreht und gefräst werden. Drei bis vier Mal täglich musste deshalb umgerüstet werden – bevor Horn-Außendienstberater Stephan Weiß ins Haus kam, mit CNC-Programmierer Reiner Freund und Gruppenleiter Wolfgang Scheerer erst das Rundrillenstechen neu definierte und dann mit Boehlerit neue Universal-Fräsplatten zum Nabenfräsen einsetzte. Dass der rund 4%ige KSS dabei eine entscheidende Rolle spielt, wird schon bei dem Prozessbild deutlich. Welche Ergebnisse die Treibscheiben-Allianz der Werkzeughersteller Horn und Boehlerit dem Aufzugshersteller Ziehl-Abegg im Detail brachte, erklären die Protagonisten aufführlich im Thema der Woche 6/2020.