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Mit den Toolmanagement-Systemen StoreManager von Arno Werkzeuge sparen Anwender Platz und Zeit und steigern die Produktivität.
Foto: Arno Werkzeuge
So lassen sich Ihre Werkzeuge besser managen und verwalten: Mit den Toolmanagement-Systemen StoreManager von Arno können Anwender viel Platz und Zeit sparen und damit die Produktivität des Unternehmens steigern.

THEMA DER WOCHE 02/2022

So managen Sie Ihre Werkzeuge richtig

Martin Nickel, Verkaufsleiter Werkzeugverwaltungssysteme bei Arno Werkzeuge, gibt wichtige Praxistipps und erklärt, wie sich Tools besser managen lassen. 

Versuchsbestellungen, Geheimvorräte, ewiges Suchen – besser managen Sie Ihre Werkzeuge mit adäquaten Toolmanagement-Systemen und Online-Shops. Denn wenn in der Präzision jedes µ gesucht wird und in den Fertigungs­prozessen jede Sekunde, dann darf das Einkaufen und Verwalten der Werkzeuge nicht der Hemmschuh für wirtschaftliche Ergebnisse sein. Und dennoch: Vielerorts herrschen diesbezüglich noch immer Wild-West-Manieren. Der Kampf um Werkzeuge führt auch im digitalen Zeitalter noch zu überwunden geglaubten Untugenden wie Versuchsbestellungen, Geheimvorräten und ewigem Suchen. Das muss jedoch nicht sein.

Werkzeuge richtig managen mit Disziplin und Verantwortung

Wir bei Arno Werkzeuge haben die Erfahrung gemacht, dass in vie­len Betrieben noch zu wenig bekannt ist, was ein Toolmanagement-System alles leisten und bewirken kann. Neben den ganzen technischen und funktionellen Fakten bewirkt es nämlich auch ein Umdenken im Kopf und Verhaltensänderungen. Überall, wo unsere Store-Manager stehen, haben Anwender über folgenden 10 Vorteile berichtet: den Zugriff auf Werkzeuge und die Ausgabe rund um die Uhr; benötigte Werkzeuge sind immer vorhanden und verfügbar; auftrags- und prozessbezogene Werkzeugzusammenstellung; passende, auch vorkonfigurierte Werkzeuge werden sicher bereitgestellt; automatische Werkzeugverwaltung - keine händisch geführ­ten, fehleranfälligen Listen mehr; Bestandsverwaltung mit Bestellaufforderung bis zu automatischer Bestellung; viel geringerer Platzbedarf gegenüber Schrank-, Regal-, Paternoster- oder Schubladensystemen – das schafft Platz für weitere Maschinen; Fächer für größere und voreingestellte Werkzeuge; verwaltet werden auch Umlaufartikel wie Messmittel bis zu Schlüssel für Stapler, Transporter oder Pkw; und sogar Berechtigungslisten für gesteuerte Zugriffe können problemlos erstellt werden.

Der Store-Manager findet das passende Werkzeug zum Auftrag unabhängig vom Fachwissen des Bedieners. Dafür sorgen der unbestechliche Scanner und das Programm, das niemals daneben greift.
Der Store-Manager findet das passende Werkzeug zum Auftrag unabhängig vom Fachwissen des Bedieners. Dafür sorgen der unbestechliche Scanner und das Programm, das niemals daneben greift.
In den Schubladen des StoreManager Start finden größere und längere Artikel Platz Zum Beispiel die passenden Spannsysteme für die Werkzeuge.
In den Schubladen des StoreManager Start finden größere und längere Artikel Platz Zum Beispiel die passenden Spannsysteme für die Werkzeuge.
Bis zu 2.160 Fächer bietet das Karussellsystem des Arno StoreManager Pro – der hier einmalig ohne Blechverkleidung gezeigt wird.
Bis zu 2.160 Fächer bietet das Karussellsystem des Arno StoreManager Pro – der hier einmalig ohne Blechverkleidung gezeigt wird.
Das neue Schranksystem ‘Locker’ von Arno Werkzeuge hat größere Fächer für komplett vormontierte Werkzeuge.
Entsprechend des eingescannten Codes auf dem Auftragsdatenblatt gibt der Store-Manager das entsprechende Fach mit einem Lichtsignal und der geöffneten Klappe zur Entnahme frei. Ebenso findet das System bei der Rückgabe den festgelegten Lagerort.
Entsprechend des eingescannten Codes auf dem Auftragsdatenblatt gibt der Store-Manager das entsprechende Fach mit einem Lichtsignal und der geöffneten Klappe zur Entnahme frei. Ebenso findet das System bei der Rückgabe den festgelegten Lagerort.
Das neue Schranksystem ‘Locker’ von Arno Werkzeuge hat größere Fächer für komplett vormontierte Werkzeuge.

Verantwortungsbewusstsein der Mitarbeiter steigt

Eine oft anzutreffende anfängliche Skepsis weicht spätestens nach einer testweisen Probestellung einem unbedingten ‚Haben-Will-Wunsch‘. Kunden berichten: Wir haben mit dem Store-Manager mehr Platz in der Halle, mehr Stauraum für die Werkzeuge und mehr Zeit für die Produktion. Das geht bis zu der schmunzelnd vorgetragenen Aussage eines Kunden, der sagte: „Ich will ohne den Store-Manager nicht mehr leben.“

Fehlbestände gibt es praktisch nicht mehr

Mit einem durchdachten Toolmanagement-System sind die Werk­zeuge rund um die Uhr an sieben Tagen der Woche verfügbar. Das entspricht dem, wie zurzeit häufig gefertigt wird, um die Aufträge erledigen zu können. Was früher von einer Person umständlich am Ende des Tages gezählt und in Excel-Tabellen eingetragen werden musste, wird heute von der Software vollständig und lückenlos erfasst – auch nachts, wenn der Meister nicht da ist. Fehlbestände gibt es praktisch nicht mehr, denn jedes Werkzeug ist eindeutig dem Werker zugeordnet, der es für seinen Auftrag geordert hat.

Schneidplatten, Fräs- und Bohrsysteme sowie komplett vormontier­te Werkzeuge entnehmen die Werker zielgerichtet und schnell aus dem Store-Manager von Arno Werkzeuge – und bringen sie dorthin auch wieder zurück. Das schafft Verbindlichkeiten und eine Rückverfolgbarkeit, die letztlich das Verantwortungsbewusstsein jedes einzelnen Mitarbeiters für das entnommene Teil stärkt. An den Maschinen angelegte ‚Geheimbestände‘ und fehlende Werkzeuge, die nicht rechtzeitig bestellt wurden, gibt es nicht mehr.

Kaum Aufstellfläche statt viele Schränke

Das Karussellsystem des Store-Managers Pro enthält je nach Konfi­guration der 1er-, 2er, 3er- oder 6er-Fächer bis zu 2.160 Lagerplätze für eine kontrollierte Einzelentnahme mit Rücklagermöglichkeit. Die Software verwaltet dabei das Entnehmen und Zurückbringen effi­zient, zuverlässig und reibungslos und kümmert sich auch um den Bestand. Außerdem bereitet es die Wiederbeschaffung vor.

Im Schubladenschrank Start finden größere und längere Artikel Platz zum Beispiel die passenden Spannsysteme für die Werkzeuge. Und in den Einheiten des Schranksystems Store-Manager Locker mit größeren Fächern lassen sich hinter einer Vielzahl konfigurierbarer Türgrößen komplett vormontierte Werkzeuge für die Bearbeitung unterbringen. Tausende Artikel sind so auf wenigen Quadratmeter Aufstellfläche unterzubringen. Apropos Platz. Häufig stehen an den Flächen, die früher große Regalsysteme benötigten heute zusätz­liche Maschinen, weil der Platz durch unsere Systeme frei geworden ist. Auch so lässt sich Produktivität steigern. Für kleine Unterneh­men sowie als Insellösung für große Fertigungen um Laufwege zu minimieren, bietet sich das Einstiegsmodell Duo an, das wir bei kleinem Budget auch als Mietmodell zur Verfügung stellen können.

Verwechslungen sind praktisch ausgeschlossen

Werkzeuge können so für Maschinen und Bearbeitungszentren für jeden Auftrag anhand eines Einstellblatts vom Maschinenbediener selbst oder von einem speziell dafür abgestellten Mitarbeiter vorgerichtet werden, um sie auftragsbezogen zur Verfügung zu stellen. Verwechslungen bei der Werkzeugwahl kann es praktisch nicht geben. Entsprechend des eingescannten Codes auf dem Auftragsdatenblatt findet der Store-Manager das richtige Werkzeug und gibt das entsprechende Fach mit einem Lichtsignal und der geöffneten Klappe zur Entnahme frei. Ebenso findet das System natürlich bei der Rückgabe den festgelegten Lagerort.

Kleinserien mit häufigen Werkstück- und Werkzeugwechseln

Die Rückmeldungen erreichen uns von kleinen wie großen Unter­nehmen, von Lohnfertigern genauso wie von First-tier-Zulieferern. Wenn die Serien eher klein sind und beispielsweise zwischen 20 und 500 Teile umfassen, werden die Maschinen entsprechend oft umgerüstet – mit den entsprechenden Werkzeugen. Da kann der Store-Manager seine Vorteile natürlich optimal ausspielen. Aber auch bei großen Serien ist das System aus Software und Schrankfächern sehr hilfreich. Denn der Store-Manager findet das passende Werkzeug zum Auftrag stets zuverlässig, unabhängig vom Fachwissen des Bedieners. Dafür sorgen der unbestechliche Scanner und das Programm, das niemals daneben greift.

Ganz wichtig: Auch markenfremde Werkzeuge verwalten

Und sollte das optimale Werkzeug einmal nicht von Arno Werkzeuge kommen, ist das kein Problem. Denn unser Store-Manager ist inte­grationsfreudig und verwaltet auch Werkzeuge anderer Hersteller sicher und zuverlässig. Das ist für viele unserer Kunden ein entscheidendes Kriterium. Denn schließlich sollen alle Bemühungen und Lösungen ausschließlich der Produktivität dienen.

Ganz einfach: Werkzeuge online bestellen

Weitere von Unternehmen gesuchte Erleichterungen bieten Online-Shops zur Werkzeugbestellung. Das erfahren wir gerade seit dem Frühjahr, als unser neuer Online-Shop Cellarno startete und das fast zehn Jahre alte System abgelöst hat. Über Cellarno bestellen Kunden aus mehr als 25.000 Artikeln online rund um die Uhr benö­tigte Zerspanungswerkzeuge und Verbrauchsmaterialien. Sie loben die neuen Funktionen wie schnelle Registrierung, intuitive Bedienung und einfache Benutzerverwaltung.

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Über den neuen Online-Shop Cellarno von Arno Werkzeuge bestellen Kunden aus mehr als 25.000 Artikeln online rund um die Uhr Zerspanungswerkzeuge und Verbrauchsmaterialien.
Foto: NCFertigung Über den neuen Online-Shop Cellarno von Arno Werkzeuge bestellen Kunden aus mehr als 25.000 Artikeln online rund um die Uhr Zerspanungswerkzeuge und Verbrauchsmaterialien.

Detaillierte Filterfunktionen, Wunsch- und Merklisten der letzten Bestellungen führen Kunden schnell, sicher und wiederholt zum be­nötigten Artikel. Zusätzlich abrufbare Fakten informieren ausführlich und unterstützen den Weg zum passenden Produkt. Über die Wunsch- und Merklisten-Funktionen lassen sich die benötigten Werkzeuge auch projekt- oder auftragsbezogen zusammenfassen und hinterlegen. Das erleichtert die Bestellung bei wiederkehrenden Fertigungsaufträgen.

Zukunft: Industrie 4.0 realisieren

Und was wird in Zukunft kommen? Wenn unser Store-Manager die automatische Bestellung nicht per Mail an den Lieferanten schickt, sondern direkt über den Online-Shop Cellarno bestellt, dann ist Industrie 4.0 ganz nah.

Weltweit größte Programmvielfalt für hochpositive WSP

Das 1941 von Emil Arnold gegründete Unternehmen Arno Werkzeuge Karl-Arnold GmbH ist ein innovativer Werkzeughersteller, der in dritter Generation von den Eigentümern geführt wird. Mit großer Fertigungstiefe, eigener Entwicklungskompetenz und globalen Vertriebsstrukturen entstehen hochmoderne und leistungsfähige Werkzeuge, die weltweit für die produktive Zerspanung beim Kurz- oder Langdrehen, Stechen, Drehen, Bohren oder Fräsen eingesetzt werden. Ein Spezialgebiet sind geschliffene, hochpositive Wendeschneidplatten für anspruchsvolle Fertigungsaufgaben, bei denen Arno nach eigenen Angaben die weltweit größte Programmvielfalt anbietet. In Zusammenarbeit mit Kunden und unter Berücksichtigung ihrer Anforderungen entstehen immer wieder individuelle Werkzeuglösungen, die später zu hochgeschätzten Standards werden. Mit über 200 Mitarbeitern am Stammsitz in Ostfildern und in den sechs Niederlassungen sowie zahlreichen Vertriebsstandorten weltweit setzt das Traditionsunternehmen auf Kundennähe. Dieses Jahr wird Arno voraussichtlich 54 Mio. EUR Umsatz erzielen und damit fast wieder das Vorkrisenniveau erreichen.

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Foto: Iscar GmbH

Präzisionswerkzeuge

Für jedes Werkzeug das richtige Substrat

Damit Anwender mit ihren Werkzeugen sicher und produktiv arbeiten können, entwickelt der Werkzeugspezialist Iscar seine Substrate ununterbrochen weiter.

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Foto: Dümmel

Präzisionswerkzeuge

Werkzeugneuheiten nicht nur zum Stechen 

Die Paul Dümmel Werkzeugfabrik erweitert ihr Portfolio und zeigt ihre Werkzeugneuheiten unter anderem zum Stechen.

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Foto: Horn

Präzisionswerkzeuge

Reduzierung der Werkzeugkosten durch Formbohrsystem

Horn zeigt auf der Metav digital die Weiterentwicklung des Formbohrsystems 117, mit dem sich Werkzeugkosten bei Bohrungen reduzieren lassen. 

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Foto: Simeon

Präzisionswerkzeuge

Sonderwerkzeuge für lange Standzeiten

Simeon Medical setzt auf Sonderwerkzeuge von Müller. Ausschlaggebend waren lange Standzeiten für eine effiziente Fertigung.