Durch die integrierte Hirth-Verzahnung sind die Hochleistungsspindeln von SAUTER in der Lage, auch anspruchsvolle Materialien effektiv zu zerspanen.
Foto: Sauter Feinmechanik

Spindeltechnik

Sauter-Spindeln drehen und fräsen mit hohen Momenten

Sauter hat für seine neuen Dreh-Frässpindeln eine Verzahnungsanwendung entwickelt, die auch bei der Zerspanung anspruchsvoller Materialien standhält.

Aufspannen, drehen, abspannen, aufspannen, fräsen, abspannen – wo Werkstücke gedreht und gefräst werden, waren bis vor kurzem häufig mehrere Werkzeugmaschinen im Einsatz. Doch das Umrüsten ist mit hohem Zeitaufwand verbunden und kostet bares Geld. Deshalb setzen immer mehr Metallverarbeiter auf moderne Dreh-Fräszentren. Die Maschinen ermöglichen die Komplettbearbeitung komplexer Werkstücke mit Dreh- und Fräsanteil. Allerdings können die eingebauten Motorspindeln meist nur begrenzte Drehmomente aufnehmen. Zähe Werkstoffe können nur bedingt effizient bearbeitet werden. Die kraftvollen Dreh-Frässpindeln des Werkzeugmaschinenausstatters Sauter hingegen punkten mit einer hohen Verdrehsteifigkeit bei Fräs- und Drehanwendungen: Dank einer integrierten Hirth-Verzahnung können die Hochleistungsspindeln auch anspruchsvolle Materialien effektiv zerspanen.

Hohe Momente beim Fräsen oder Drehen

Ob beim Fräsen oder Drehen – für die Dreh-Frässpindeln von Sauter sind hohe Momente kein Problem. Bei Fräsbearbeitungen überzeugt die hohe Antriebsleistung, bei Drehanwendungen verriegelt das System eine dreiteilige Hirth-Verzahnung und hält die Spindel exakt in Position. Die Verriegelungseinheit kann die bei der Bearbeitung eines Werkstücks entstehenden Querkräfte optimal aufnehmen. Damit lassen sich auch Drehbearbeitungen mit großen Drehmomenten realisieren. Sauter ermöglicht so die effektive Zerspanung von harten und zähen Werkstoffen. Optional bietet der Spindelspezialist die leistungsstarken Spindeln auch auf ein- und zweiachsigen Schwenkeinheiten an. Damit ist auch die effiziente 5-Achsen-Bearbeitung komplexer Werkstücke möglich. Das Resultat: ein hohes Zeitspanvolumen bei höchster Formgüte. In der Folge reduzieren sich Werkstückzeiten deutlich. Die Produktivität steigt.

Spindellager und Motor werden geschont

Ein weiterer Vorteil der Hirth-Verzahnung: Sowohl das Spindellager als auch der Motor werden während des Drehens nicht belastet. Verschleiß und damit verbundene Betriebsausfälle durch Wartungsarbeiten schrumpfen auf ein Minimum – die Betriebskosten sinken.

cd

Foto: Harald Klieber

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