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Foto: Handlingtech
Die SRZ 200, eine Roboterzelle für komplexe Fertigungsautomation, hier mit Vertikalschubladenspeicher. 

Automatisierungstechnik

Roboterzelle für komplexe  Fertigungsautomation

Handlingtech stellt die neue Generation der Roboterzelle SRZ für komplexe automatisierte Fertigungsprozesse vor. 

Vom 20. bis zum 26. September wurde sie im Rahmen eines Online-Specials feierlich enthüllt: die neue Standard-Roboterzelle SRZ des schwäbischen Automatisierungs-Spezialisten Handlingtech für komplexe automatisierte Fertigungsprozesse. Metallbearbeiter und andere Fertigungsbetriebe mit Automationsbedarf mussten coronabedingt lange darauf warten, die dritte Generation der SRZ endlich erleben zu können.

„Wir hatten die neue Zellengeneration bereits seit längerem fertig. Aber wegen Corona war das Reisen schwierig und Messen fanden auch nicht statt“, erklärt HandlingTech Geschäftsführer Jörg Hutzel. „Umso mehr freuen wir uns jetzt über den lang ersehnten Startschuss. Erstmals werden wir die neue Zellengeneration vom 5. bis 8. Oktober 2021 auf der Motek in Stuttgart der Öffentlichkeit vorstellen.“ Die neue Roboterzelle kann auch an den HandlingTech Standorten in Steinenbronn bei Stuttgart und in Werdohl im Sauerland besichtigt werden. 

Roboterzelle für fast jede Handling-Aufgabe

Bereits seit 2003 hat das familiengeführte Unternehmen Handlingtech Roboterzellen im Portfolio. Schon die erste Version der SRZ bestach als integrierte Automationslösung mit hoher Flexibilität für zahlreiche standardisierte Prozesse insbesondere bei der zerspanenden Metallbearbeitung. Mit der zweiten Zellengeneration sorgte Handlingtech 2009 regelrecht für Begeisterungsstürme: In Zusammenarbeit mit einem renommierten Designbüro wurde der SRZ ein futuristisches, geschlossenes, Äußeres gegeben. „Das kam im Markt sehr gut an und hat uns als innovativer Lösungsanbieter etabliert“, ist Jörg Hutzel stolz. „Auf dieser bewährten Basis wollten wir mit der dritten Generation die beste Roboterzelle entwickeln, die es je von HandlingTech gab.“ 

Verbessertes Design und mehr Flexibilität

Seit 2009 sind die Anforderungen der Industrie an Automationslösungen weiter gestiegen: Schnellere, flexiblere Umrüst-Wechsel bei Kleinserien, ein höherer Automationsgrad auch beim Be- und Entladen sowie noch kürzere Taktzeiten werden heute ebenso gefordert wie intuitive Bedienoberflächen auf Touchscreen-Basis und die Integration in übergreifende, auch drahtlose Fertigungs-, Wartungs- und Informationsnetzwerke. „Die neue SRZ wurde konzipiert zum vollautomatischen Be- und Entladen von bis zu zwei Werkzeugmaschinen gleichzeitig. Damit fügt sie sich nahtlos in nahezu jede Prozesskette ein. Mit optionalen Speicher- und Prozessmodulen kann die SRZ darüber hinaus in der Linie oder stand-alone zahlreiche standardisierte Arbeitsschritte wie zum Beispiel Prüfen, Sortieren oder Montieren selbständig durchführen. Wir nennen das ‚Vorsprung durch Kombination‘“, beschreibt Jörg Hutzel die Philosophie der neuen Robotergeneration. 

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Integrierte LEDs geben Aufschluss über den Status der Anlage.
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Gewohnt aufgeräumtes Innenleben der SRZ-Plattform
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Zu- & Abfuhr der Teile erfolgt optional mittels AGV.
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Modernes Äußeres mit bewährter Sicherheitsverglasung.
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Schwenkbare Halterung für Hatpad-Bedienoberfläche.
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SRZ 400 mit AGVs und integriertem Prüfsystem.

Mehr Platz für Speicher- und Prozessmodule

Die jetzt vorgestellte dritte Generation der SRZ hat ihre unverwechselbare DNA beibehalten und die erfolgreichen Features der letzten Version weiterentwickelt. Der elegante Aluminiumrahmen wurde schmaler gemacht, um noch mehr Platz für Speicher- und Prozessmodule zu schaffen, zum Beispiel zum Prüfen, Beschriften, Reinigen oder Montieren. Insgesamt kommt das kompakte Äußere mit dem robusten getönten Verbundsicherheitsglas etwas dunkler daher als die Vorgängerversion. Beibehalten wurde unter anderem die Emulsionstropfwanne, welche dafür sorgt, dass Späne und Flüssigkeit nicht in der Fertigungshalle verschleppt werden. Auch die optionale Teileentnahme im laufenden Betrieb hat sich bewährt: Sowohl Prüf- (SPC) als auch Ausschussteile (NiO) können geordnet und unterbrechungsfrei aus der Anlage ausgeschleust werden Die auffälligste Änderung betrifft die nun in den Rahmen integrierten LED-Statusleuchten. Sie informieren weithin sichtbar über den Zustand der Anlage und ragen nun nicht mehr über den Rahmen heraus. Neu sind auch die rasterbaren Querrahmen für einfaches Anpassen an zusätzliche Bearbeitungsoptionen. Dank des stabilen Rahmens und des integrierten Zellenkonzepts lässt sich die SRZ einfach transportieren. Staplertaschen und Vorbereitungen für Kran-Ösen sorgen für einfachstes Positionieren am Aufstellungsort. Mit der neuesten Generation des Touchscreen-Bedienelementes Hatpad gelingen Konfiguration, Überwachung, Diagnose und Wartung intuitiv und modellübergreifend. 

Für komplexe automatisierte Fertigungsprozesse

Die neue Roboterzelle SRZ ist in vier Baugrößen erhältlich, als SRZ 200, 300, 400 und 500. Sie sind in der Regel mit Robotern von Kuka oder Fanuc bestückt, andere Fabrikate sind auf Wunsch möglich. Dass sich die neue SRZ perfekt auch in komplexe automatisierte Fertigungsprozesse einfügt, beweist ein Präsentationsmodell der SRZ 400 in Steinenbronn: In ihm tun zwei fahrerlose AGV-Transportfahrzeuge von SEW-Eurodrive zum mannlosen Be- und Entladen ihren Dienst. Außerdem sind in das Ausstellungsmodell ein Kamerasystem zum Handling ungeordneter Zuführteile („Griff in die Kiste“) sowie ein Renishaw Equator Inline-Prüfsystem integriert.

ak

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