Das neue Fluidmanagement bringt Transparenz bis hinab auf die Eben der Maschine und enorme Einsparpotenziale verpricht Dr. Ralph Bukowski, Geschäftsführer bei der Zeller Gmelin Fluidmanagement GmbH.
Foto: Zeller+Gmelin

KSS-Management

Ressourcen schonen, Kosten senken

Dr. Ralph Bukowski, Geschäftsführer bei der ZG Fluidmanagement GmbH erklärt im Interview seine Sicht zu ressourcengerechtem Einsatz von KSS.

Herr Dr. Bukowski, was verstehen Sie unter effizientem Fluidmanagement?

Effizientes Fluidmanagement heißt für uns, wir kümmern uns vollumfänglich um die Prozessmedien unserer zahlreichen Industriekunden. Das ist unser Kerngeschäft. Hierfür stehen wir mit unserer langjährigen Dienstleistungserfahrung und mehr als 100 Mitarbeitern rund um die Uhr zur Verfügung. Wer uns engagiert, hat keine ungeplanten Stillstandszeiten und auch der unsachgemäße Umgang mit Kühlschmier- und Schmierstoffen gehört von da an der Vergangenheit an. Unsere Standards geben Unternehmen vollkommene Prozess- und Auditierungssicherheit, während wir Verbrauchsmengen reduzieren und auf diese Weise helfen, Produktionskosten einzusparen. Hierzu bieten wir auch weitere Bausteine unseres Service an, die zu nochmaligen Prozess- und Kostenoptimierungen führen. Zu nennen ist dabei insbesondere das Filtermanagement. Über das Filtermanagement lassen sich neben Verbesserungen der Medienqualität auch enorme Kostenpotentiale heben.

Und warum gewinnt das ganze Thema für metallbe- und verarbeitende Unternehmen immer mehr an Bedeutung?

Einer der Hauptgründe ist sicherlich der eben erwähnte, Produktionskosten entlang des gesamten Fertigungsablaufs einsparen zu wollen. Zudem ist Öl nach wie vor ein kostbarer und begrenzter Rohstoff, dessen Marktpreis großen Schwankungen unterliegt. Auch Umweltaspekte sowie der Wunsch, nachhaltig wirtschaften zu wollen, spielen in heutiger Zeit eine große Rolle. Hinzu kommen auch rechtliche Aspekte. Es gibt Arbeits-, Transport-, Wasser- und Abfallrechte, die es im Bereich der flüssigen Prozessmedien zu berücksichtigen gilt. Manches ändert sich von heute auf morgen, und Unternehmen fällt es oftmals schwer, hier die Übersicht zu bewahren. Wir als Experten wissen genau, was bspw. bei der Entsorgung von „nassen“ Spänen und anderem gefährlichen Abfall berücksichtigt werden muss, und entlasten die Anwender auch hier.

Wie schaffen Sie es, Ihren Anwendern einen nahtlosen Service zu bieten? Ich meine, wie behalten Sie die Übersicht, an welcher Maschine wann, was getan werden muss?

Wir erhalten hier natürlich digitale Unterstützung. Der ganze Prozess der Verbrauchserfassung und -verfolgung läuft reibungslos durch, dank der Einbettung in ein digitales FCS (Fluid Control System). Auf diese Weise haben beide Seiten immer die volle Transparenz und wissen genau, was als nächstes getan werden muss. Daten werden mittels Barcode direkt an jeder Maschine erfasst. Alle Informationen werden auditsicher dokumentiert und online verfügbar gemacht. Das führt zu genauen Verbrauchsanalysen und einer genauen grafisch visualisierten Darstellung der Kosten – bis hinab auf die Ebene der Kostenstelle oder Maschine.

cd

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