Wo auch immer eine Quickpoint schleift, ist sie Garant für einen kostenoptimalen Fertigungsprozess.
Foto: Junker

Schleifmaschinen

Renault setzt auf Junker

Die Renault Gruppe hat in den letzten zwei Jahren 45 Junker-Schleifmaschinen bestellt. Wofür der Automobilkonzern die Maschinen nutzt.

Durch die weltweite Antriebs-Diskussion und die signifikanten Steigerung der Absatzzahlen gewinnt das Hybrid-Projekt Locobox bei Renault zunehmend an Bedeutung. Kern dieses Projektes ist ein Hybridgetriebe, welches Verbrennungsmotor und Elektroantrieb intelligent kombiniert und in den meisten Automodellen der Renault Gruppe zum Einsatz kommen soll. Renault stuft dieses Konzept als besonders effizient ein, da sich beide Antriebe simultan betreiben lassen und rekuperative Systeme eingesetzt werden.

Foto: Junker

Kurze Wechsel- und Rüstzeiten, einfachste Montage und optimale Zentrierung der Hybrid-Getriebewelle in der Quickpoint.

An der Entwicklung und Produktion des Hybridgetriebes sind die Renault Werke Cléon in der Nähe von Rouen und STA in der Umgebung von Lille beteiligt. Hier kommen die Rundschleifmaschinen Quickpoint 3000 und Jumat 3000 zum Einsatz. Quickpoint und Jumat stehen in einer Linie für Getriebewellen, werden bei Renault von oben durch einen Zentrallader beladen und schleifen in diesem Projekt drei unterschiedliche Hybrid-Getriebewellentypen.

Kurze Takt- und Umrüstzeiten

Bei Takt- und Umrüstzeiten sind die Vorgaben hoch. Olivier Gantier, Technischer Leiter für den Bereich Schleifen: „Die Produktion leistet sehr hohe Stückzahlen mit einer geringen Zahl an Maschinenbedienern. Ein Mann betreut 10 Maschinen. Deshalb muss es möglich sein, innerhalb kürzester Zeit die Maschinen umzurüsten. Zum Beispiel kommt ein manueller Schleifscheibenwechsel nicht in Frage.“ Die Junker Maschinen erfüllen diese hohen Anforderungen. Olivier Gantier: „Die Maschinen ermöglichen kurze Umrüst- und Taktzeiten. Qualität und Präzision stimmen, die Genauigkeit ist sehr hoch. Außerdem bieten sie flexible Konzepte, wir können bis zu drei verschiedene Teile ohne Umrüsten schleifen.“ Mit diesen Qualitätsmerkmalen hat Junker Renault überzeugt. Entscheidungskriterien waren auch die langjährige Erfahrung, zuverlässige Lieferzeiten und die gute technische Unterstützung.

Foto: Junker

Die Junker Quickpoint Maschine mit kundenspezifisch angepassten Ladesystemen.

Ansprechpartner kennen französische Mentalität

Als Global Player bietet Junker seinen Kunden landessprachliche Ansprechpartner, für Olivier Gantier ein weiterer Garant für effektive Zusammenarbeit: „Das ist für mich sehr wichtig. Die Renault Gruppe hat seine eigenen Spezifikationen und Vorgaben. Die Kommunikation muss einfach stimmen und das geht in der Landessprache am einfachsten.“

Prototypenfertigung für die Renault Gruppe

Die Prototypenfertigung findet im französischen Hauptwerk Cléon statt. Dort hat sich Renault für die Zema Numerika Numerika G 1500 Plus und die Jucrank 6S 10-10 entschieden. Diese beiden Maschinen liefern Referenzdaten für die Serienfertigung weltweit. Die Ergebnisse bilden dann die Grundlage für die globale Produktion an anderen Standorten der Renault Gruppe. Was die Junker-Referenzmaschinen können, ist so der Maßstab für eine effiziente Fertigung im ganzen Konzern. Die Rundschleifmaschine Zema Numerika schleift Flansch und Zapfen der Kurbelwellen in einer Einspannung mit Korund-Schleifscheiben. Die Unrundschleifmaschine Jucrank bearbeitet in einem Arbeitsgang die Haupt- und Hublager mit CBN-Schleifscheiben.

Olivier Gantier: „Die Zema Numerika komplettiert das Produktportfolio von Junker perfekt. Junker schleift mit CBN, Zema mit Korund. Junker kann Maschinen für alle Schleifprozesse liefern.“

Flexible Maschinen erlauben schnelle Änderungen

Die Flexibilität der Maschinen gehört zu den zentralen Anforderungen bei Renault. Zum Beispiel in der Prototypenentwicklung, wie Olivier Gantier erklärt: „Bei Serienanlauf sind die Geometrien der Teile noch nicht genau festgelegt, das entwickelt sich weiter und darauf müssen wir mit den Maschinen reagieren können.“

Die Junker Maschinen eignen sich mit der hohen Flexibilität und der schnellen Umsetzbarkeit von Änderungen für ein breites Einsatzspektrum. Das ist dem Technischen Leiter wichtig: „Die aktuellen Projekte für 3- und 4-Zylinder Motoren müssen genauso bearbeitet werden können wie zukünftig einzuplanende Projekte von Renault“. Maxime Piquel, Senior-Maschinenbediener mit

16-jähriger Erfahrung, schätzt die Junker-Maschinen. „Ich habe richtig gute Erfahrungen mit den Maschinen gemacht. Sie sind einfach zu bedienen und bei Produktänderungen schnell anzupassen. Das erleichtert mir die Arbeit immens.“

Schnelle und dauerhafte Einsatzbereitschaft

Da bei Renault die Maschinen rund um die Uhr laufen, sind die Anforderungen an den Service und die Produktionssicherheit hoch. Junker bietet 24-Stunden Premiumservice an allen 7 Wochentagen. Im Fall einer Reparatur oder Serviceanforderung ist auch dank eines zentralen Ersatzteillagers jede Maschine wieder schnell einsatzbereit. „Wir haben sehr gute Erfahrungen mit dem Junker-Service gemacht“, bescheinigt Maxime Piquel, der Praktiker an der Maschine. „Die Teams sind sofort verfügbar, um nach Lösungen zu suchen. Alle Techniker sind sehr kompetent und können schnell helfen. Diese kontinuierliche Einsatzbereitschaft und schnelle Reaktion bietet nicht jeder Maschinenhersteller. Das ist bei Junker besonders.“

Weltmarktführer bietet globale Unterstützung

„Wir sind sehr zufrieden. Die Inbetriebnahmen der Maschinen funktionieren gut“, so Olivier Gantier. Davon profitiert die Renault Gruppe bereits an anderen globalen Standorten wie Brasilien, Russland und Portugal. Das Hybrid-Projekt Locobox ist ein Beweis dafür, dass die Renault Gruppe mit dem Gesamtpaket Junker Gruppe sehr zufrieden ist.

cd

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