Foto: WZL RWTH Aaachen

Industrie 4.0

Produktion mitten in der Stadt?

WZL (RWTH Aachen) erfroscht mit vier Partnern Möglichkeiten zur Produktion im urbanen Raum und Unterstützung regionaler Entwicklung am Beispiel Aachen.

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsprojektes „MIA – Made in Aachen – (Re-)Integration von Produktion im urbanen Raum“ arbeiten das Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen, das Cybernetics Lab IMA & IfU, der Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie und der Lehrstuhl für Planungstheorie und Stadtentwicklung interdisziplinär mit dem Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft und Europa der Stadt Aachen interdisziplinär zusammen. Ziel des Forschungsprojekts MIA ist die empirische Untersuchung der Möglichkeiten zur Gestaltung von Produktion im urbanen Raum sowie die Unterstützung von Maßnahmen der Regionalentwicklung in Aachen.

Integrativer Charakter des Forschungsprojekts

Ziel des vom WZL verantwortenden Teils des Projektes liegt in der Verwertung und Aufbereitung der gemeinschaftlich erarbeiteten Ergebnisse. Damit soll der integrative Charakter des Forschungsprojekts hervorgehoben und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Zentraler Punkt ist die Demonstration der Verträglichkeit von Produktion mit urbaner Strukturen im „Urban Factory Lab“.

Das „Urban Factory Lab“ ist ein Rundgang zum Thema Produktion im urbanen Raum durch den Aachener Stadtteil Rothe Erde, bei der die Bürgerinnen und Bürger Aachens neben der Historie über die Produktion in Aachen auch Einblicke in die höchst aktuelle Produktionsstätte der e.GO Mobile AG in Rothe Erde erhalten. In der realen Produktionsumgebung erfahren Bürgerinnen und Bürger hier neueste Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung in Kombination mit Beispielen aus der Automobilindustrie.

Erleben der Produktion im urbanen Raum

Der Fokus des „Urban Factory Lab“ liegt auf dem Erleben der Produktion im urbanen Raum. Es wird gezeigt, dass Produktion im urbanen Raum durch stadtverträgliche Technologien und Konzepte schon heute umsetzbar ist. Zusätzlich können Chancen, Bedenken und Konfliktpotenziale in einem offenen Austausch zwischen Bewohnerinnen und Bewohnern, Unternehmen und Projektvertretern diskutiert werden. Am Freitag, den 1. Februar 2019 wurde das Urban Factory Lab vom DLR Projektträger, der Leitungsebene des Forschungsprojekts sowie den Projektmitgliedern offiziell eröffnet. Für die Öffentlichkeit öffnet das Urban Factory Lab von Februar bis Juni 2019 jeden letzten Freitag des Monats von 15.00-17.00 Uhr.

cd

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