Foto: Axa

Bearbeitungszentren

Prädestiniert für den Formenbau

Vom Schruppen bis zum High-End Finish auf einer Maschine fertigen – da lacht das Herz des Formenbauers. Genau das verspricht Axa mit ihrem 5-Achs-Portalbearbeitungszentrum TMP.

von Gerhard Maier

Wer eine Fertigungstiefe von etwa 75% wie die Axa Entwicklungs- und Maschinenbau GmbH hat, der kann bei der Konzeption seiner Maschinen auch am kleinsten Rädchen drehen.

So geschehen beim neuen 5-Achs-Portalbearbeitungszentrum TMP, das neben dem Einsatz in der Bearbeitung von Turbinen, Impellern, Zahnrädern und Peltonrädern laut Axa auch ideal für den High-End-Formenbau für große Werkstücke ist. Die TMP erlaubt dabei Teile bis zu 5 t, einem Schwingkreis von 2.100 mm und einer Aufspannfläche bis zu 1.600 mm.

Die genaue Bearbeitung solcher Bauteile wird unter anderem durch die Kombination einer leistungsstarken SK 50 Schwenkspindel mit 9.000 min-1, optional HSK A63 bis 18.000 min-1 mit einem Schwenkbereich von 0° bis 100° und einem schnelldrehenden Rundtisch mit direkt angetriebenen Torque-Motor und direktem Messsystem gewährleistet. Beim Grundaufbau legte man bei Axa neben einer hochsteifen, statisch und dynamisch ausgewogenen Konstruktion vor allem auch großen Wert auf gute Zugänglichkeit des Maschinentisches.

Geschütztes Werkzeugmagazin

Die Rollenführungen der TMP sind großzügig dimensioniert und auf handgeschabtem Untergrund aufgebaut. Zudem verfügt sie über wassergekühlte Kugelgewindetriebe in X und Y und auch wassergekühlte Vorschubmotoren in den Grundachsen. Das Werkzeugkettenmagazin mit Übergabedoppelgreifer ist geschützt im rückwärtigen Maschinenbereich untergebracht und für 20 bis 90 Werkzeugplätze verfügbar. Das System ermöglicht eine hauptzeitparallele Werkzeugvorwahl und unterstützt verschiedene Werkzeughaltersysteme.

Mit der TMP verspricht Axa ein Maschinenkonzept, bei dem das Schruppen und das High-End Finishing nicht mehr im Widerspruch stehen.

Mehr Flexibilität für Fahrständer-Bearbeitungszentren

Das ist aber nicht alles was es von Axa auf der EMO zu sehen gibt. So können sich Besucher ein Bild davon machen, wie sich das Einsatzspektrum des Fahrständer –Bearbeitungszentrums VCC 50 aus der „kleinsten“ Axa-Baureihe mit einer Schwenkspindel erweitern lässt und völlig neue Anwendungsmöglichkeiten eröffnet. Zudem zeigt Axa auf dem Messestand ein Fahrständer- Bearbeitungszentrum VSC1, bei dem ebenfalls die Bearbeitungsmöglichkeiten erweitert wurden.

Dieses Mal allerdings mittels eines optionalen XTS-Werkzeugmagazins, das bisher nur in der VSC 2 und VSC 3 zum Einsatz kam. Das flexibel erweiterbare Werkzeugmagazin unterstützt verschiedene Werkzeughaltersysteme, wie SK, BT, HSK oder Capto, steht geschützt außerhalb des Arbeitsraumes und kann daher auch während der Bearbeitung bestückt werden. Ein Doppelgreifersystem erlaubt die hauptzeitparallele Werkzeugvorwahl, und der eigene Antrieb fährt für den Werkzeugwechsel mit 120 m/min zur Spindelposition.

Flexibilität ist also Trumpf bei den Spezialisten aus Schöppingen. Wer sich davon selbst ein Bild machen will, der wird in Halle 13 am Stand C36 fündig.

www.axa-maschinenbau.de

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