Gruppenfoto vor beeindruckendem Panorama am Schwarzsee.
Foto: Zecha

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Offtopic: Wie Zecha und Extramet ihre Bindung stärken

Zecha besuchte Extramet zum Fachaustausch in der Schweiz. Neben hochinteressanten Informationen gab es grandiose Erlebnisse. Lesen Sie den Reisebericht.

Unter dem Motto „Working better together“ führte die Zecha-Geschäftsleitung zu einem Fachaustausch am 17./18. Mai 2019 in die Schweiz nach Plaffeien, genauer gesagt an den Schwarzsee. Fachaustausch? Das klingt doch wohl eher nach Urlaub! Nein, nein, Fachaustausch ist richtig. Rund die Hälfte der Belegschaft von Zecha und MPK - waren zu Besuch beim Geschäftspartner, der Firma Extramet, ein international tätiger Hartmetallhersteller mit über 200 Mitarbeitern. Aber nun von Anfang an.

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Chronologie der Ereignisse

Am Freitag, den 17. Mai 2019 trafen sich um 6:15 Uhr ca. 70 Mitarbeiter der Firma Zecha vor dem Firmengebäude. Alle waren schon voller gespannter Vorfreude auf den gemeinsamen Ausflug, der sowohl informativ als auch unterhaltsam werden sollte. In der Schweiz angekommen, wurde eine große Mittagspause auf einem Rasthof eingelegt. Es gab Getränke, Brötchen, Würste, Äpfel und allerlei Snacks für jeden. Hinzu kamen dort auch die ca. 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schwesterfirma MPK Special Tools, die mit einem eigenen Bus aus Schwäbisch Gmünd anreisten. Endlich vereint, wurde die Reise zu Extramet fortgesetzt, wo beide Busse auch nach gut einer Stunde Fahrzeit in Plaffeien vor dem Firmengebäude ankamen.

Werksführung zeigt die Herstellung von Hartmetall

Noch im Bus wurden Gruppen von ca. 10 Personen für die Betriebsbesichtigung gebildet. Bei der anschließenden Führung erfuhr die Belegschaft, wie aus den Pulvern von Wolframcarbid, Cobalt und Nickel je nach gewünschter Sorte Hartmetall entsteht. Der ganze Herstellungsprozess vom Mischen der Pulver über das Pressen, Formgeben, Sintern bis hin zum Schleifen der Rohstäbe wurde sehr anschaulich dargestellt. Neben den erhaltenen Einblicken und Anregungen für die eigene Arbeitswelt bei MPK und Zecha, konnten auch viele persönliche Kontakte geknüpft werden. Extramet scheute dabei keine Mühen, erklärte ausgiebig und betreute die rund 100 wissbegierigen Mitarbeiter perfekt. Das stieß auf Begeisterung bei den Besuchern. Während die eine Hälfte beim Betriebsrundgang war, stellten die anderen bei einem Quiz ihr Wissen über Extramet und die Schweiz unter Beweis und auch das logische Denkvermögen und die Geschicklichkeit beim Dart kamen nicht zu kurz. Nach getaner "Arbeit", stand das Aperó auf dem Programm, das anlässlich Einweihung des neuen Firmengebäudes von Extramet für alle Mitarbeiter veranstaltet wurde.

Foto: Zecha

Der Besuch bei Extramet war top-organisiert. Mitarbeiter rätselten beim Wissensquiz.

Abendprogramm ein weiteres Highlight

Manche dachten vielleicht schon, der Tag kann kaum besser werden, aber es wartete noch ein Highlight. Das Hotel am Schwarzsee bot, trotz schlechten Wetters ein beeindruckendes Panorama mit Bergen und See. Schnell bezogen alle ihre Zimmer und trafen sich dann im Wintergarten zum gemeinsamen Abendessen wieder - ein Ständchen zu Ehren des Zecha-Geschäftsführers Reiner Kirschner inklusive. Zu späterer Stunde verlagerten wir unsere gesellige Runde an die Bar des Hotels, die aber zum Leidwesen einiger Beteiligter nicht bis zum Ende offen hatte. Einige Mutige wagten zu vorgerückter Stunde sogar noch ein Bad im eisig kalten Bergsee.

Foto: Zecha

Am Samstag gab es eine Tour durch die schöne Natur am Schwarzsee.

Tour um den Schwarzsee rundet die Reise ab

Am Samstagmorgen ging es, nach dem leckeren Frühstück und einem gemeinsamen Erinnerungsfoto am See, für alle unter der Führung von den einheimischen Extrametlern auf eine Runde um den Schwarzsee. Auch das Wetter spielte mit und der Himmel hielt seine Schleusen geschlossen. Als Belohnung für diese „Strapaze“ bzw. als Abschiedsgeschenk von Extramet erhielt jeder noch eine Tafel Schweizer Schokolade und ein Stück Le Gruyére mit auf den Nachhauseweg. Und es sei versichert, nicht jedes Gastgeschenk hat es verpackt bis nach Stein oder Schwäbisch-Gmünd geschafft – sehr lecker!

Zecha: "Wir möchten Danke sagen an unsere Geschäftsführung Stefan Zecha und Reiner Kirschner, dass sie uns diese zwei tollen Tage möglich gemacht haben. Außerdem gilt unser Dank dem Organisationsteam – ohne sie hätte dieser Fachaustausch nicht gestemmt werden können. Egal ob die Verpflegung im Bus, Organisation der Übernachtung oder die Abstimmung mit Extramet - alles hat wunderbar geklappt."

cd

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