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Foto: Peiseler
Für den neuen Gabelfräskopf SSK 400 hat Peiseler den Antrieb mit einem innovativen Motorkühlkonzept komplett neu entwickelt.

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Neuer Gabelfräskopf und Zweiachs-Schwenkeinrichtung 

Peiseler zeigt auf der Emo seine Neuheiten. Darunter ein Gabelfräskopf und eine innovative Zweiachs-Schwenkeinrichtung. 

Im Mittelpunkt des Emo-Messeauftritts von Peiseler, einem Hersteller von Wendern, Drehtischen, Zweiachs-Schwenkeinrichtungen, Schwenkköpfen und Werkstückwechseltischen stehen zwei Highlights, die für Aufmerksamkeit der Fachbesucher sorgen dürften: So zeigt das Unternehmen mit Stammsitz in Remscheid sowohl einen völlig neu entwickelten Gabelfräskopf als auch eine neue Zweiachs-Schwenkeinrichtung. Beides sind hinsichtlich einiger ihrer Eigenschaften absolute Innovationen auf dem Markt.

Gabelfräskopf mit neuem Motorkühlkonzept

Mit dem SSK 400 hat Peiseler sein Produkt-Portfolio auch im Bereich der Gabelfräsköpfe erweitert. „In zahlreichen Gesprächen mit unseren Kunden haben wir zunächst die Eigenschaften identifiziert, die für Anwender von besonderer Bedeutung sind und die vom Markt bislang nicht ausreichend befriedigt wurden“, schildert Marc Gronau, Vertriebsleiter bei Peiseler, die Entstehungsgeschichte des neuen Gerätes. Auf dieser Basis hätten die Konstrukteure ein besonderes Augenmerk auf die Optimierung wichtiger Eigenschaften gelegt. Dabei setzten sie auf bewährte Komponenten, die seit langem auch bei anderen Teilgeräten des Unternehmens zum Einsatz kommen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Insbesondere ist es gelungen, ein komplett neues Motorkühlkonzept zu entwickeln, was es so auf dem Markt noch nicht gibt. Dieses ermöglicht die Abführung der durch die Torque-Direktantriebe entstehenden Wärme und erlaubt eine bislang unerreichte Leistungsdichte. Das erlaubt eine im Marktvergleich deutlich gesteigerte Genauigkeit und ein erheblich höheres Dauerdrehmoment im identischen Bauraum. Darüber hinaus hat Peiseler die Gehäusestruktur FEM-gewichtsoptimiert und zugleich eine thermisch stabile Konstruktion geschaffen. Großzügig dimensionierte Axial-Radiallager sorgen zudem für höchste Präzision und Steifigkeit.

Zweiachs-Schwenkeinrichtung mit innovativem Antriebsstrang

Auch mit der neuen Zweiachs-Schwenkeinrichtung ZASG 400 stellt Peiseler dem Fachpublikum in Mailand eine Marktneuheit vor. Für diese haben die Konstrukteure in Remscheid ebenfalls den Antrieb komplett neu entwickelt. „Die Kombination eines Torque-Motors mit einem verdrehsteifen und spielfreien Koaxialgetriebe ist eine wirkliche Marktneuheit“, betont Gronau. Bei mit anderen Schwenkeinrichtungen von Peiseler vergleichbarer Funktionalität sei es damit gelungen, das erforderliche Drehmomentniveau im elektrischen Antrieb vor dem Getriebe erheblich zu vermindern. Durch dieses Downsizing habe man den Energiebedarf für Antriebsleistung und Kühlung um bis zu 75 % reduzieren können. Dazu trägt ebenfalls der durch das Getriebe mögliche Wegfall eines zweiten Motors bei, was auch im Schaltschrank mehr Platz bietet und dessen Stellfläche verkleinert. Zudem konnte dadurch rund ein Viertel des Gewichts eingespart werden. Die neue Technologie der ZASG 400 und die dabei realisierte Teilereduktion führen zu einer deutlichen Verringerung der Total Cost of Ownership. „Insofern sind wir zuversichtlich, mit dieser neuen Zweiachs-Schwenkeinrichtung und deren ausgezeichnetem Preis-Leistungsverhältnis zur passenden Zeit eine Lösung zu präsentieren, die zur Stärkung der Marktposition unserer Kunden beiträgt.“ Die Emo Milano als erste Präsenzveranstaltung seit langem sei dafür genauso wie für die Vorstellung des neuen Gabelfräskopfs SSK 400 der ideale Rahmen.

ak

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Foto: Peiseler Bei der auf der Emo präsentierten Zweiachs-Schwenkeinrichtung ZASG 400 kommt erstmals auf dem Markt ein mit einem Koaxialgetriebe verbundener Torque-Motor zum Einsatz.
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