Dr. Jochen Kress will durch ständige Neuentwicklungen die Technologieführerschaft stärken, bestehende Werkzeuge weiterentwickeln, Service und Dienstleistung weiter ausbauen.
Foto: Wolfram Scheible

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Mapal wächst um 6 % - und plant 7 %

Geht es nach dem Geschäftsführenden Gesellschafter, wird die Mapal Gruppe auch 2018 ordentlich wachsen. Dr. Jochen Kress erklärt das Erfolgsrezept.

Die international agierende Mapal Gruppe – nach eigenen Angaben einer der führenden Hersteller von Präzisionswerkzeugen für die Zerspanung nahezu aller Werkstoffe – hat im Geschäftsjahr 2017 erneut ein deutliches Wachstum erzielt. So stieg der konsolidierte Gruppenumsatz von 575 Mio. Euro im Jahr 2016 auf 610 Mio. Euro im Jahr 2017. „Wir sind mit dem Ergebnis, das wir im vergangenen Jahr erzielt haben, sehr zufrieden“, resümiert Dr. Jochen Kress, Geschäftsführender Gesellschafter der Mapal Gruppe. Mit dem Umsatz ist auch die Mitarbeiterzahl gestiegen – von 5.000 im Jahr 2016 auf insgesamt 5.250 im Jahr 2017.

6 % des Umsatzes für F&E - Kompetenz auf hybride und elektrische Fahrzeuge übertragen

„Natürlich streben wir auch für das laufende Jahr Wachstum an“, sagt Dr. Jochen Kress. Denn alle Aktivitäten des Unternehmens seien auf ein kontinuierliches und nachhaltiges Wachstum ausgerichtet. Aus diesem Grund investiert Mapal rund 6 % des Umsatzes erneut in Forschung und Entwicklung. Um die aktuellen Herausforderungen wie CO2-Einsparungen und Digitalisierung erfolgreich zu meistern, hat Mapal zudem bereits in den vergangenen Jahren die strategische Ausrichtung des Unternehmens entsprechend angepasst. „Wir haben uns unter anderem frühzeitig mit dem Thema E-Mobilität auseinandergesetzt“, präzisiert Kress. So hat das Unternehmen die Kompetenz bei der Bearbeitung von Bauteilen des konventionellen Antriebsstrangs auf die zu zerspanenden Bauteile in hybrid oder elektrisch angetriebenen Fahrzeugen übertragen und bietet heute auch für diesen Bereich die Komplettbearbeitung der zu zerspanenden Bauteile inklusive aller Servicedienstleistungen rund um die Werkzeuge an.

Aktivitäten intensivieren in L&R - umfassende Lösungen für W&F

„Wir gehen davon aus, dass langfristig das Zerspanungsvolumen in der Automobilbranche sinken wird“, konstatiert Kress. Aber auch für dieses Szenario bereitet sich das Unternehmen, das stark mit der Automobilindustrie verbunden ist, vor. „Neben unserem weiterhin starken Engagement in der Automobilindustrie werden wir unsere Aktivitäten im Luft- und Raumfahrtbereich intensivieren. Zudem werden wir in diesem Jahr umfassende Lösungen für den Werkzeug- und Formenbau präsentieren“, verspricht der Geschäftsführende Gesellschafter.

Digitalisierung und Vernetzung mit Open-Cloud-Plattform c-Com

Darüber hinaus behält Mapal die Digitalisierung und durchgängige Vernetzung weiterhin im Blick. „Vor allem die effiziente Handhabung von Daten kristallisierte sich für uns schnell als eine der größten Herausforderungen der Digitalisierung für zerspanende Unternehmen heraus. Mit der Open-Cloud-Plattform c-Com, für die wir 2017 die c-Com GmbH gegründet haben, haben wir auf diese Notwendigkeit reagiert“, erläutert Dr. Jochen Kress. Mit c-Com hat Mapal eine innovative Open-Cloud-Plattform geschaffen, die nicht nur die gesamte Lieferkette vernetzt, sondern sich darüber hinaus mit den Herausforderungen der Betriebe im zerspanenden Bereich beschäftigt. „Wir haben eine branchenübergreifende und keine Insellösung geschaffen“, konkretisiert Kress. Aber auch in den Produktbereichen Einstellen und Messen, Ausgeben sowie der Spanntechnik spielen vermehrt intelligente Lösungen eine Rolle, die auf das Thema Digitalisierung und nachhaltige Generierung und Nutzung von Daten einzahlen.

kb

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