Peter Mohnen, CEO der Kuka AG, hatte den Stabilisierungskurs bereits im September angekündigt. Nun hat sein Kollege Klaus König, Vorsitzender der Geschäftsführung von Kuka Robotics ein Konzept für seinen Bereich vorgelegt.
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Kuka kündigt Restrukturierung bei Robotics an

Kuka hat nähere Informationen zur bevorstehenden Umstrukturierung im Bereich Robotics bekannt gegeben. Konjunkturelle Unsicherheit besteht fort.

Zukunftsfähiges Geschäftsmodell in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten: Kuka richtet einen Teilgeschäftsbereich im Segment Robotics, der für automatisierte Fertigungslösungen wie Zellen und Sondermaschinen zuständig ist, neu aus.

Robotics mit neuem Konzept

Im September war im Zuge der Prognose-Anpassung für das Geschäftsjahr 2019 diese Restrukturierung angekündigt worden. Nun hat die Geschäftsführung von Kuka Robotics ein entsprechendes Konzept vorgelegt. Für den Robotics-Teilbereich, der für das Projektgeschäft zuständig ist und mit insgesamt rund 735 Mitarbeitern in Augsburg und im fränkischen Obernburg beheimatet ist, wird ein nachhaltiges Geschäftsmodell entwickelt. Dabei ist auch geplant, bis zu 165 Stellen in Obernburg und bis zu 90 Stellen in Augsburg abzubauen. Ziel ist, dass der Teilbereich mit einer vereinfachten Struktur leistungs- und wettbewerbsfähiger wird und im Tagesgeschäft effizienter arbeiten kann. Details werden in den kommenden Monaten in enger Abstimmung mit den Arbeitnehmervertretern ausgearbeitet. Die wirtschaftliche Entwicklung in dem Teilbereich ist bereits seit Jahren angespannt, hinzu kommt die aktuelle konjunkturelle Unsicherheit.

Stellenabbau soll fair gestaltet werden

„Der Teilbereich mit seinen Standorten in Obernburg und Augsburg ist und bleibt wichtiger Bestandteil der Robotics-Strategie. Kompetenzen werden stärker lokal gebündelt, Obernburg wird dabei zum Kompetenzzentrum für Standardzellen weiterentwickelt“, sagte Klaus König, Vorsitzender der Geschäftsführung von Kuka Robotics. „Den Stellenabbau gestalten wir gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretern fair für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir wissen, dass dies eine schwierige Situation ist und möchten daher die Gespräche so schnell wie möglich und mit der gebotenen Sorgfalt zum Abschluss bringen. Wir sind überzeugt, dass die Restrukturierung der richtige Weg ist, damit der Bereich zukünftig profitabel arbeiten kann und nachhaltig zum Erfolg von Kuka beiträgt.“

cd