Award-Verleihung: Bernd Müller, Bürgermeister der Stadt Bobingen (v.li.) übergab die Traumfirma-Auszeichnung an Wolfgang Faßnacht neben Traumfirma-Initiator Georg Paulus.
Foto: Faßnacht

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Kennen Sie die Traumfirma 2018?

Eine Traumfirma muss eine besonders mitarbeiterfreundliche und wertschätzende Unternehmenskultur haben. 2018 am besten erfüllt hat diese Definition ein Formenbauer.

Es geht um einen Award. Den Traumfirma-Award hat am 26.11. die Firma Faßnacht Werkzeug-Formenbau erhalten. Dass Faßnacht aber nicht irgendeine Firma ist, belegt Chef Wolfgang Faßnacht vor allem mit sieben Auszeichnungen im Branchen-Wettbewerb 'Excellence in Production', den das WZL der RWTH Aachen zusammen mit dem Fraunhofer IPT jährlich durchführt. Highlight war dort die Wahl aus weit über 100 Unternehmen zum Gesamtsieg und 'Werkzeugbau des Jahres 2007', dem Faßnacht 2009, 2010, 2012 und 2017 drei erste Plätze und einen zweiten Platz folgen ließ.

Werkzeugbau des Jahres 2007 - und jetzt der Traumfirma-Award

Der Traumfirma-Award wird nur an Unternehmen verliehen, so die Laudatoren, die sich durch eine besonders mitarbeiterfreundliche und wertschätzende Unternehmenskultur auszeichnen. Er basiert im Wesentlichen auf einer absolut anonymen Mitarbeiterbefragung. Die dadurch gewährleistete ehrliche Bewertung spiegelt die Realität im Unternehmen sehr gut wieder. Damit sind es also in erster Linie die Mitarbeiter, die durch ihre anonymen Bewertungen im Kollektiv entscheiden, ob ihre Firma eine Traumfirma ist. Faßnacht hat mit dieser Befragung – zusammen mit weiteren Kriterien – die Voraussetzungen zum Erhalt des Traumfirma-Awards für zwei Jahre erfüllt, erklärt Award-Initiator Georg Paulus.

Mitarbeiter-Bewertung von der Führungskraft bis zum Leitsatz

Faßnacht ist mit einem Ergebnis von 87% im Moment Spitzenreiter in der Branche 'Kunststofftechnik, Formen- und Werkzeugbau'. Besonders hervorzuheben ist, so der Initiator, dass Faßnacht in der Mitarbeiterbefragung bei allen bewerteten Kriterien über dem Benchmark der Branche liegt. Die Kriterien der Mitarbeiterbefragung umfassten: Kommunikation und Zusammenarbeit; die Arbeitsplatzsituation; die Bewertung der Führungskräfte, Mitarbeiter und Kollegen, Wertschätzung, Lob und Anerkennung, Stress, Verdienst und Weiterbildungsmöglichkeiten. Daneben wird der Gesamteindruck der Firma vor Ort, Sozialleistungen, Ausbildung, Arbeitszeitregelung, Leitsätze und wie die in der Praxis gelebt werden, Marktposition, Zukunftsfähigkeit und soziales Engagement bewertet.

98% empfehlen Faßnacht als idealen Arbeitgeber

Faßnacht schnitt bei den folgenden Themen besonders gut ab: 98% der Mitarbeiter empfehlen das Bobinger Unternehmen als idealen Arbeitgeber weiter, damit wurde der absolute Spitzenplatz in der Branche erreicht. 97% der Belegschaft möchten auch noch in fünf Jahren bei Faßnacht arbeiten. In der Bewertung ganz oben standen auch die Arbeits- und Hilfsmittel und die Weiterbildungsmöglichkeiten. 92% der Mitarbeiter bestätigten eine wertschätzende Unternehmenskultur. Vorbildlich ist die Multi-Kompetenz. Die Mitarbeiter beherrschen mehrere Tätigkeiten, womit sowohl die Kommunikation, durch ein besseres Verständnis für die Tätigkeiten der Kollegen, erleichtert wird, als auch Ausfällen vorgebeugt wird, da leichter füreinander eingesprungen werden kann.

Das Unternehmensleitbild wird wirklich gelebt

Die soziale Einstellung der Geschäftsleitung, so die Laudatoren, spiegelt sich in den umfangreichen Sozialleistungen für die Mitarbeiter wieder. Ebenso wird die Ausbildung Jugendlicher groß geschrieben, was sich in der überdurchschnittlichen Zahl an Ausbildungsplätzen zeigt. Das Unternehmensleitbild wird hier wirklich gelebt, betont, die Traumfirma-Jury. Bei der feierlichen Übergabe des Preises durch Bernd Müller, erster Bürgermeister der Stadt Bobingen, in der WWK Arena des FC Augsburg waren neben der Geschäftsleitung und allen Mitarbeitern von Faßnacht sowie dem Initiator des Traumfirma-Awards, Georg Paulus, unter anderem auch Thomas Ludwig, Wirtschaftsreferent der Stadt Bobingen sowie Ralf Dürrwächter, Geschäftsführer des Verband deutscher Werkzeug- und Formenbauer (VDWF) und Ulrich Wagner, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Schwaben, anwesend.

kb

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