Zum Jimtof in Tokio kamen über 150.000 Besucher.
Foto: Rüdiger Kroh

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Jimtof 2018: Big in Japan

Mit 1.085 Unternehmen präsentierten sich so viele Aussteller wie nie zuvor auf der Jimtof in Tokio. In der Bildergalerie finden Sie Impressionen von der Messe.

von Rüdiger Kroh

Tokyo Big Sight – das Messegelände der japanischen Hauptstadt war Anfang November für sechs Tage Treffpunkt der weltweiten Metallbearbeitungsbranche. Mit 1.085 Ausstellern aus 21 Ländern übertraf die Jimtof (Japan international machine tool fair) erstmals die 1.000er-Marke. In zwölf Hallen zeigten sie ihre neuesten Produkte und das Interesse war groß. 153.103 Besucher registrierte der Veranstalter, 12.791 davon aus Übersee. Sicherlich auch eine Folge der aktuell guten Auftragslage. So steigerte die japanische Werkzeugmaschinenindustrie im vergangenen Jahr ihren Absatz auf ein 10-Jahres-Hoch von 1,65 Mrd. Yen.

Fräsmaschine in additivem Design

Erstmals eine komplette Halle belegte DMG Mori auf der Jimtof. Auf einer Fläche von 2.160 m² wurden 22 Maschinen präsentiert, darunter vier Japan-Premieren. Dazu gehörten die beiden Gantry-Maschinen DMU 340 und DMU 200. Beim wichtigen Thema Automatisierung wurde das fahrerlose Transportsystem mit Roboter erstmals vorgestellt. Die RV 3 genannte Plattform ist derzeit noch ein Prototyp und soll dann zur EMO 2019 auf den Markt gebracht werden. Wie ein Bearbeitungszentrum in additivem Design einmal aussehen könnte, dokumentierte das Strukturmodell einer Fräsmaschine als Konzeptstudie.

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