Auf der Automatica zeigt Yaskawa das Servosystem Sigma-7 in der speziell für den europäischen Markt konzipierten 400-V-Variante.
Foto: Yaskawa

Industrie 4.0

Intelligent integrierte Innovationen?

Robotik- und Automatisierungslösungen für die Industrie 4.0 wird Yaskawa auf der Automatica vorstellen. Das Konzept heißt "i³ Mechatronics".

Direkt nach dem europäischen Startschuss für „i³-Mechatronics“ wird Yaskawa sein Industrie 4.0-Konzept auch auf der Automatica vorstellen: Dieser integrative Ansatz umfasst aktuelle und neu entwickelte Motoman-Roboter ebenso wie Produkte und Lösungen aus der Antriebs- und Steuerungstechnik sowie eigens entwickelte Softwarelösungen. Neben Live-Applikationslösungen aus den Bereichen Antriebs- und Steuerungstechnik stehen neue Robotermodelle sowie die Themen kollaborative Robotik und Künstliche Intelligenz bei Yaskawa im Fokus.

Integriert, intelligent, innovativ

Mit dem Lösungskonzept „i³-Mechatronics“ verknüpft Yaskawa klassische Mechatronik, Informations- und Kommunikationstechnologie sowie digitale Lösungen wie Künstliche Intelligenz, Big Data und das Internet der Dinge. „i3“ steht dabei für integriert – intelligent – innovativ. Relevante Prozess- und Systemdaten werden in einer skalierbaren Datenbank in Echtzeit gesammelt, analysiert und erlernt dabei über Künstliche Intelligenz Optimierungen. Die Visualisierung erfolgt direkt und verständlich in der Software-Plattform „Yaskawa Cockpit“. Gleichzeitig lässt sich der aktuelle Status jeder Maschine in Echtzeit abbilden und mit anderen Datenquellen in Beziehung setzen, zum Beispiel für koordinierte Predictive Maintenance. Die Daten können ebenso problemlos und unter höchsten Sicherheitsstandards an bereits vorhandene ERP-, MES-, Big-Data- oder AI-Umgebungen weitergegeben werden, um auf dieser Grundlage fundierte Entscheidungen zu ermöglichen, wie Yaskawa erläutert.

Live-Demonstrationen

Am Stand können sich Messebesucher in Live-Demonstrationen von den Funktionalitäten des „Yaskawa Cockpit“ sowohl im Zusammenspiel von Robotics-Live-Zellen als auch mit Steuerungs- und Antriebstechnik von Yaskawa überzeugen: Beispielsweise erkennt und meldet die Software-Plattform einen verstopften Luftfilter ohne den Einbau zusätzlicher Sensoren allein durch das Monitoring des Stromflusses. Ebenfalls am Stand zu sehen: Die Einbindung des aktuellen Servosystems Sigma-7 in der 400-V-Variante in das Yaskawa Cockpit. Neben dem herkömmlichen Einzelachsverstärker sind auch Doppelachsmodule für Sigma-7 verfügbar. Mit der Steuerung von zwei Motoren über einen Verstärker lassen sich laut Hersteller zum einen erhebliche Energieeinsparungen realisieren. Zum anderen reduziert sich der ohnehin geringe Platzbedarf der Sigma-7-Verstärker so noch weiter. Über eine integrierte Echtzeit-Ethernet-Schnittstelle für Ether CAT ermöglicht das Servosystem Sigma-7 zudem die einfache Integration in entsprechende Anlagenumgebungen.

Erweiterung der Motoman-Modell-Palette

Die technische Basis für solche zukunftsweisenden Automatisierungslösungen bilden weiterhin leistungsfähige Robotermodelle wie der kollaborative Roboter Motoman HC10, jetzt ganz neu auch mit einem „Smartpendant“ oder „Direct Teaching“ zu programmieren, oder die Neuentwicklung Moto Mini. Der kompakte Sechs-Achs-Roboter wurde speziell für Handling und Montage kleiner Werkstücke entwickelt. Er verringert den Umfang Ihrer Fertigungsanlage und steigert gleichzeitig die Produktivität. Der leichte High-Speed-Roboter bietet eine Traglast von 500 g und eine Reichweite von 350 mm. Mit seiner hohen Wiederholgenauigkeit von 0,03 mm ist er bestens für Anwendungen mit Kleinteilen geeignet. Sein Installationsort kann einfach und beliebig geändert werden, je nach betrieblichen Anforderungen oder gefertigtem Werkstück, so Yaskawa. Dieser Roboter wird mit der ebenso kleinen und leichten Motoman YRC1000 Micro-Steuerung betrieben, die speziell für die Steuerung kleiner Roboter geeignet ist.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Darüber hinaus erweitert Yaskawa die Motoman GP-Serie zur Automatica um neue Modelle mit 50, 180, 225, 400 und 600 kg Tragkraft. „GP“ steht für „General Purpose“ und damit für vielfältige Einsatzmöglichkeiten: Diese kompakten und schnellen Handling-Roboter der GP-Serie wurden für besonders schnelle Füge-, Verpackungs- und allgemeine Handhabungsapplikationen entwickelt. Auch im Bereich Schweißen, in dem Yaskawa, so das Unternehmen, eine führende Rolle einnimmt, werden neue Positionierer vorgestellt und die Error Recovery-Anlage stellt einen definierten Ablauf zur Sicherstellung der Bauteilqualität beim Auftreten von Störungen während des Schweißprozesses dar.

cd

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