Dr. Markus auf der CIRP Konferenz in Tokio 2018.
Foto: Yuki Kato

News

F.W. Taylor Medaille für Dr. Markus Zeis

Dr. Markus Zeis ist für die Internationale Akademie für Produktionstechnik (CIRP) der herausragende junge Forscher des Jahres.

Auf ihrer Generalversammlung in Tokyo hat die Internationale Akademie für Produktionstechnik (CIRP) Herrn Dr. Markus Zeis, Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen University, die Taylor Medaille verliehen. Die Verleihung erfolgte in der Eröffnungsveranstaltung durch den Präsidenten der Akademie, Prof. Don A. Lucca. Hochrangige Gäste der Eröffnungszeremonie waren u.a. das japanische Kaiserpaar. Die "F.W. Taylor-Medaille des CIRP" ist eine Auszeichnung für junge, herausragende Forscher, die origi-nelle wissenschaftliche Arbeiten zu Themen aus dem Bereich der CIRP verfassen. Kandidaten für den Preis müssen der Hauptautor sein und ihre Arbeiten in einer Vortragsveranstaltung persönlich vorgestellt haben. Die Empfänger dürfen im Jahr der Vorlage ihrer Arbeit nicht älter als 35 Jahre sein; sie können je-der Nationalität angehören. Pro Jahr wird nur eine F.W. Taylor-Medaille verliehen. Dr. Markus Zeis erhält diese Auszeichnung für seine im Jahr 2017 in Lugano vorgetragene CIRP Veröf-fentlichung „Deformation of thin graphite electrodes with high aspect ratio during sinking electrical discharge machining“. Hier beschreibt er erstmals Ansätze zur Aufstellung einer Prozesssignatur für die Funkenerosion, ein Fertigungsverfahren mit thermisch/chemischen Wirkungen auf das Werkstück. Die Be-treuung seiner wissenschaftlichen Arbeiten erfolgte durch den ehem. Lehrstuhlinhaber Prof. Fritz Klocke, Technologie der Fertigungsverfahren.

Dr. Markus Zeis: Lebenslauf mit Auszeichnungen

Dr. Markus Zeis studierte Maschinenbau mit Schwerpunkt Luft- und Raumfahrttechnik an der RWTH Aachen University. Während seines Studiums arbeitete er für ein halbes Jahr bei Airbus im A380-Pro-gramm in Toulouse, Frankreich. Herr Zeis hält einen Doktortitel im Maschinenbau (Fertigungstechnik) und einen Doktortitel in der Naturwissenschaft (Physik). Außerdem nahm er an einem Executive MBA Studium der RWTH Aachen und der Universität St. Gallen (HSG) im Bereich Technologie- und Innovationsmanagement teil. Alle diese Abschlüsse absolvierte er mit Auszeichnung (zweimal Borchers-Plakette und Springorum-Denkmünze, jeweils verliehen durch die RWTH Aachen University). Zuletzt leitete er verschiedene Forschungsgruppen auf dem Gebiet der nicht-konventionellen Fertigungstechnologien am Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen und am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie (IPT) in Aachen. Seit März 2018 arbeitet Herr Dr. Zeis für den Triebwerkshersteller MTU Aero Engines in München, wo er weiterhin auf dem Gebiet der Fertigungstechnologien tätig ist.

cd

Das Wolfurter Familienunternehmen Meusburger sieht trotz leichtem Umsatzrückgang positiv in die Zukunft.
Foto: Meusburger

Unternehmen

Mehr aktive Kunden trotz leichtem Umsatzrückgang

Meusburger verzeichnete 2019 einen leichten Umsatzrückgang. Die Zahl der aktiven Kunden ist dennoch gestiegen. Was plant das Unternehmen für 2020?

„Facturee – Der Online-Fertiger“ zeigt, wie der Einkauf der Zukunft für Fertigungsteile mit hoher Qualität funktionieren soll.
Foto: Facturee/cwmk GmbH

Unternehmen

Wie Fertigungsteile in Zukunft eingekauft werden sollen

Höhere Effizienz und Entlastung für Einkäufer durch zentrale, automatisierte und digitale Beschaffung – Facturee hat ein großes Spektrum bei Fertigungsteilen.

Der neue ECTA-Präsident Markus Horn erklärte die Vorteile des europäischen Zerspanwerkzeuge-Verbandes und ludt gleichzeitig zur nächsten ECTA-Konferenz in Bordeaux ein: vom 25.-27.6.
Foto: Harald Klieber

News

Das sind die Synergien der ECTA

Es dreht sich um den europäischen Verband für Zerspanwerkzeuge, kurz ECTA. Dessen Präsident Markus Horn erklärte, welche Vorteile auch deutsche Hersteller und Kunden haben.

Bernhard Böttigheimer, Geschäftsführer der neuen Emag Systems: „Der Bedarf für komplette Turn-Key-Produktionssysteme wächst. Für diese Aufgabe stellen wir ein umfassendes Know-how zur Verfügung.“
Foto: Emag

Unternehmen

Emag Systems: Was das neue Unternehmen leisten soll

Emag bündelt sein Know-how für Turn-Key-Lösungen "aus einer Hand". Insbesondere die Erfahrung bei der Projektierung fließt in das neue Unternehmen ein.