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Foto: Fraunhofer IPT
Seit 18 Jahren präsentieren das Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen und das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT die besten Werkzeug- und Formenbaubetriebe. Jetzt stehen die Finalisten im Wettbewerb um den Branchenpreis fest. 

Unternehmen

Finalisten im Werkzeugbau-Wettbewerb stehen fest

Werkzeugbau des Jahres 2021: Elf Unternehmen erreichen das Finale im Wettbewerb um den Branchenpreis „Excellence in Production“.

Seit 18 Jahren präsentieren das Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen und das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT die besten Werkzeug- und Formenbaubetriebe von denen elf Unternehmen das Finale im Wettbewerb um den Branchenpreis „Excellence in Production“ erreichten.

Auch in diesem Jahr beteiligten sich trotz anhaltend schwieriger Situation in der Branche 265 Unternehmen am Wettbewerb. 13 von ihnen wurden von einem Expertenteam der beiden Institute vor Ort gründlich unter die Lupe genommen und elf durch eine unabhängige Jury als Finalisten nominiert. Der Pokal für den Gesamtsieger im Wettbewerb „Excellence in Production“ des Jahres 2020 ging an die Harting Applied Technologies GmbH aus dem westfälischen Espelkamp.

Preisverleihung wieder in Aachen

Die Preisverleihung zum „Werkzeugbau des Jahres 2021“ findet am 3. November 2021 wieder im Krönungssaal des Aachener Rathauses statt. Nachdem im vergangenen Jahr pandemiebedingt nur eine digitale Veranstaltung möglich war, kann die feierliche Abendveranstaltung im November nun wieder in Aachen ausgerichtet werden. Auch das 20. Internationale Kolloquium „Werkzeugbau mit Zukunft“ wird am 4. November 2021 nach einem Jahr Pause wieder wie gewohnt als Präsenzveranstaltung stattfinden. Eine Jury aus Wissenschaft, Bundespolitik, Verbänden und Industrie zeichnet während der Preisverleihung sowohl den Gesamtsieger als auch die Besten innerhalb verschiedener Kategorien mit einem wertvollen Pokal und Urkunden aus. Dem erstplatzierten Unternehmen werden der begehrte Pokal und die dazugehörige Urkunde durch den Vorjahressieger, die Harting Applied Technologies GmbH, übergeben.

Nominierungen für das Finale 

Die Finalisten zählen schon jetzt zu den besten Werkzeug- und Formenbaubetrieben im deutschsprachigen Raum. Sie haben sich in einem hart umkämpften Wettbewerbsumfeld auch in unsicheren Zeiten gegen das restliche Teilnehmerfeld durchsetzen können. Aus diesem Grund zählten in diesem Jahr neben der technologischen Leistungsfähigkeit und der organisatorischen Exzellenz entlang der Wertschöpfungskette auch eine robuste und zukunftsfähige Unternehmensausrichtung zu den Bewertungskriterien der Jury. Zukünftig wird auch das Thema Nachhaltigkeit im Werkzeugbau an Bedeutung gewinnen und in die Bewertungskriterien des Wettbewerbs aufgenommen.

Nach der Anmeldung konnten Unternehmen zunächst den ersten Teil des Fragebogens ausfüllen. Dafür war bis zum 1. März 2021 eine Auswahl an 30 zentralen Fragen zu beantworten, die sogleich ausgewertet wurden. In der zweiten Fragebogenphase mit vertiefenden Fragen mussten die Unternehmen bis zum 1. Mai den Fragebogen vervollständigen, um sich für das Finale zu qualifizieren. Das Expertenteam der beiden Aachener Institute besuchte nach der Auswertung der Fragebögen die dreizehn bestplatzierten Unternehmen vor Ort und konnte sich dabei persönlich von deren Leistungsfähigkeit überzeugen. Am 10. September 2021 nominierte die Jury nun elf von ihnen für das Finale, aus dem schließlich der Gesamtsieger hervorgehen wird. Auch der diesjährige Wettbewerb wird wieder von den Gründungsmitgliedern, dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V., den VDI Nachrichten, der WBA Aachener Werkzeugbau Akademie GmbH und der Werkzeug & Formenbau unterstützt. Als weitere Partner unterstützen zudem die Fachmesse Formnext, das Fachmagazin Form+Werkzeug, die Hasco Hasenclever GmbH + Co. KG, das Kunststoffcluster Österreich sowie der Schweizer Verband Swissmem.

Kolloquium „Werkzeugbau mit Zukunft“

Am Tag nach der Preisverleihung findet in Aachen das Kolloquium „Werkzeugbau mit Zukunft“ statt. Das mittlerweile 20. Internationale Kolloquium gilt als zentraler Branchentreffpunkt und bietet den Teilnehmenden praktische Handlungsempfehlungen zur Stärkung ihrer Standorte in Europa. Unter dem Motto „Werkzeugbau am Wendepunkt“ werden in diesem Jahr in Aachen Impulse aus Industrie und Wissenschaft für die zukünftige Entwicklung der Branche Werkzeugbau zusammengetragen. 

Die Finalisten des Wettbewerbs

Die Finalisten in der Kategorie „Interner Werkzeugbau unter 50 Mitarbeitenden“ sind Boida Kunststofftechnik GmbH, Langgöns Schürholz GmbH & Co. KG Stanztechnik, Plettenberg und Schunk Sintermetalltechnik GmbH, Heuchelheim Kategorie. In der Kategorie „Interner Werkzeugbau ab 50 Mitarbeitenden“ stehen im Finale die Otto Dunkel GmbH, Mühldorf am Inn, Robert Bosch Spol. s.r.o., Budweis (Tschechien)und ZF Friedrichshafen AG, Schweinfurt. Im Finale der Kategorie „Externer Werkzeugbau unter 50 Mitarbeitenden“ stehen die BBG GmbH & Co. KG, Mindelheim, Primaform AG, Thun (Schweiz) und die W. Fassnacht Werkzeug- und Formenbau, Bobingen. Und schließlich in der Kategorie „Externer Werkzeugbau ab 50 Mitarbeitenden“ stehen die Emo – Orodjarna d.o.o., Celje (Slowenien) und die Color Metal GmbH, Heitersheim im Finale.

ak

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