Studer-CEO Jens Bleher: „Wir haben 2018 Rekorde auf allen Ebenen erzielt."
Foto: Rüdiger Kroh

Thema der Woche 16/2019

Ein Jahr der Superlative

Mit Rekordzahlen in allen Bereichen hat Studer das Geschäftsjahr 2018 abgeschlossen. Auch 2019 will der Schweizer Rundschleifspezialist seinen Marktanteil steigern.

Auf das beste Jahr in der Unternehmensgeschichte kann die Fritz Studer AG zurückblicken. „Wir haben 2018 Rekorde auf allen Ebenen erzielt“, erklärt Jens Bleher, CEO von Studer. „Bei Umsatz, Auftragseingang sowie Anzahl der verkauften Maschinen wurden neue Spitzenwerte erreicht und unseren Marktanteil konnten wir deutlich verbessern.“ Der Schweizer Hersteller verfügt weltweit über mehr als 150 Vertriebspartner und hat seine Rundschleifmaschinen im vergangenen Jahr an Kunden in über 40 Länder geliefert. „Wir decken mit unserem Portfolio alle Bereiche des Rundschleifens ab und sind in diesem Segment schneller gewachsen als der Markt“, urteilt Sandro Bottazzo, CSO der Fritz Studer AG.

Hohe Nachfrage auch bei Innenrundschleifmaschinen

Starkes Wachstum verzeichnete das Unternehmen in den zentraleuropäischen Märkten sowie Nord- und Osteuropa. Auch China legte 2018 deutlich zu. „Stückzahlmäßig war es das beste Jahr in China mit einem Plus von 25 %“, konstatiert der CSO. Eine hohe Nachfrage gab es auch bei den Innenrundschleifmaschinen, die 2018 einen Rekord-Auftragseingang verbuchten. So wurden am Standort Biel über 80 Innenrundschleifmaschinen gefertigt. Auch beim Service gab es einen neuen Umsatzrekord. „Der Bereich Customer Care ist zweistellig gewachsen und wir werden dieses Segment weiter ausbauen“, so Bottazzo. „Insgesamt war 2018 ein Jahr der Superlative und unser Ziel ist es, auch 2019 Marktanteile zu gewinnen.“ Bleher ergänzt: „Wir rechnen aber mit einer Beruhigung der Nachfrage im Jahresverlauf, streben aber weiterhin Wachstum an.“

Fließmontage ist Herzstück der Fertigung

Seine Kernkompetenz in der mechanischen Bearbeitung hat der Schweizer Rundschleifspezialist weiter ausgebaut und im vergangenen Jahr mehrere Millionen CHF in drei große 5-Achs-Fräsbearbeitungszentren mit integrierter Drehfunktion investiert. Neben höherer Effizienz ermöglichen die neuen Maschinen eine noch bessere Präzision durch Komplettbearbeitung und Reduktion von Aufspannungen. Das Herzstück der Produktion in Steffisburg ist die kontinuierliche Fließmontage. „Damit konnten wir neue Maßstäbe bei der Produktivität setzen und 2018 über 600 Maschinen produzieren“, betont Bleher.

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