Beim Präzisionsschleifen reizt Vitrium3 das Potenzial von konventionellen Schleifkörnungen als auch von modernen Hochleistungskörnungen wie etwa Norton Quantum optimal aus.
Foto: Saint Gobain Abrasives

Schleifscheiben

Die Korntechnologie optimal ausreizen

Mit Vitrium3 für konventionelle Schleifmittel nutzt Norton aus dem Hause Saint-Gobain Abrasives das Potenzial von Schleifkörnungen optimal aus.

Die Kontrolle beziehungsweise das gezielte Beeinflussen der Mikrokristallstruktur, die perfekte Kornform sowie die präzise Steuerung der Verteilung von Schleifkörnern, Porenraum und -größe, zusammen mit der optimalen Bindung sind seit jeher Schwerpunkte in der Entwicklungsarbeit bei Saint-Gobain Abrasives. Die patentierte Bindungstechnologie Vitrium3 reiht sich nahtlos in die erfolgreiche Forschungsarbeit ein. Die Schleifmittelexperten bei Saint-Gobain Abrasives sind damit in der Lage, Werkzeugspezifikationen so zu steuern, dass bisher unerreicht gleichmäßige Kornabstände und sehr große Porenvolumina bei extremer Festigkeit realisierbar sind. Diese optimierte 3D-Kornbindung wird laut Norton ohne künstliche, umweltbelastende Porenbildner realisiert. Spezielle mikrostrukturierte Hartstoffe von Sinterkorund bis zu Norton Quantum machen die Schleifmittel unter anderem freischleifend, verschleißresistent und selbstschärfend.

Kontinuierliche Optimierung

Norbert Haupt, Sales Director Engineered Markets von Saint-Gobain Abrasives erklärt: „Spezielle Kornentwicklungen, wie etwa SG-Korn, Norton Quantum, NQX oder TGP sind Ergebnisse unserer kontinuierlichen Optimierungen. Diese Korn-Technologien beeindrucken in unterschiedlichen Ausprägungen und in den jeweiligen Anwendungsgebieten der Metallbearbeitung in Sachen Produktivität, Qualität und Wirtschaftlichkeit. Im Zusammenspiel Korn und Bindung war immer noch Luft nach oben – bis Vitrium3 mit hoher Bindungskraft und gleichzeitiger Minimierung des Bindungsgehaltes entwickelt wurde und so die Performance der Korntechnologien ausreizt.“

Kühler Schliff und präzise Profile im Höchsttempo

Ein geringeres Bindungsvolumen bei hohen Kornhaltekräften gewährleistet bei Vitrium3 mehr freies Kornmaterial als bei herkömmlichen Bindungssystemen. Dadurch wird ein scharfer Schnitt mit gesteigertem Materialabtrag ermöglicht. Deutlich weniger Bindungsfläche steht in Kontakt mit dem Werkstück. Das führt zu niedrigeren Schleifkräften bei geringerer Spindelleistung. Die Temperaturen in der Kontaktzone sinken, Verbrennungen werden reduziert. Darüber hinaus ermöglicht Vitrium3 durch kleinere Bindungsbrücken eine deutlich bessere Kühlmittelzufuhr und mehr Spanraum. Das Ergebnis ist ein kühler Schliff bei sehr guter Werkstückqualität.

Hohe Kornhaltekräfte

Vitrium³ bietet mit einer stark verbesserten Formhaltigkeit und Kantenstabilität laut Saint Gobain Abrasives unvergleichbar hohe Kornhaltekräfte gegenüber anderen Bindungen. So wird der Abrichtaufwand reduziert und das Abrichtwerkzeug hält länger. Die Norton-Vitrium³-Bindung ermöglicht maximale Bindungskräfte, die eine besonders leichte Konstruktion und Einsatz bei extremen Geschwindigkeiten gewährleisten. Die Maschinen können mit mehr Zustellung, höheren Schnittgeschwindigkeiten und Drücken eingesetzt werden, so dass eine bessere Ausbringung ohne Neuinvestitionen erreichbar wird.

Einsparungen aufgrund hoher Leistung

Vitrium3 ist ausgelegt für maximale Leistung und steht für erhebliche Kosteneinsparungen beim Präzisionsschleifen. Werkzeuge mit Vitrium³-Bindung und Norton-Hochleistungskorn maximieren den Nutzen der Betriebsmittel, um Prozesse und Ausstoß zu verbessern. Die mittlerweile bewährte Bindungsformel ist sowohl mit Sinterkorunden als auch mit konventionellen Kornarten kombinierbar und eröffnet dank dieser Vielseitigkeit ein breites Einsatzspektrum.

Vielfältige Leistungssteigerung

So verhilft Vitrium3 etwa dem patentierten keramischen Aluminiumoxidkorn Norton Quantum, dem keramischen SG-Korn oder aber auch einem Standard-Aluminiumoxidkorn zu erheblichen Leistungssteigerungen in vielen Anwendungen, wie dem Bearbeiten von vergütetem Stahl, unterschiedlichen Legierungen sowie Gusseisen, Titan und Inconel. Norbert Haupt: „Diese revolutionäre Bindungstechnologie weist besondere chemische Eigenschaften auf, die eine komplett neue Art von Kornhaftung beinhaltet. Verschiedene Beispiele im Vergleich zu herkömmlichen Schleifwerkzeugen aus dem Marktumfeld untermauern die Leistungsfähigkeit. Mittlerweile gibt es ein breites Spektrum an Lagerware von Schleifmitteln mit Vitrium3-Technologie.“

Saint Gobain gibt folgende Werte aus der Praxis an:

Verzahnungsschleifen Schnecke (Stahl 58-62 HRC):

• Reduzierung der Durchgänge von 3 auf 2 pro Zyklus

• Werkstücke zwischen Abrichten: Steigerung von 25 auf 45

• Taktzeitverringerung: -16 %

Verzahnungsschleifen Profil (Stahl 60 HRC):

• Abrichtkompensation pro Test: -40 %

• Taktzeitverringerung: -13 %

cd

Grindtec

Neue Schleifwerkzeuge - noch größer und leichter

Auf der Grindtec hat Saint-Gobain neue Entwicklungen für die Bearbeitung von Motoren, Getriebekomponenten, Zerspanwerkzeugen und Bauteilen im Gepäck.

Schleifscheiben

Wo Schleifen besser ist als Fräsen

Fräsen ist der ideale Prozess, um Metall schnell und effizient in Form zu kriegen. Wo dennoch Schleifmittel wirtschaftlicher sind, erklärt Saint-Gobain Abrasives.

Schleifscheiben

Geballte Markenkompetenz bei Saint-Gobain

Die traditionsreiche Marke Winter wird Teil der renommierten Norton-Markenfamilie und firmiert nun unter Norton Winter.

Präzisionswerkzeuge

Bessere Performance durch PKD-Verstärkung

Norton Winter präsentiert PKD-verstärkte HM-Zentrierspitzen, die dank geringerem Reibungskoeffizienten für ein Plus an Produktivität und Qualität sorgen.