Foto: Ott Jakob

Spanntechnik

Der Power-Check von Ott-Jakob

Ott-Jakob, Hersteller von Spannsystemen, zeigt auf der AMB manuelle Spanntechnik und smarte Lösungen. Ein Highlight ist das Prüfsystem Power-Check Magazine.

Am Messestand des Spannsystemherstellers Ott-Jakob dreht sich alles um automatische Komplettsysteme, manuelle Spanntechnik und smarte Monitoringlösungen. Im Mittelpunkt der Exponatepalette steht beim diesjährigen AMB-Auftritt das Einzugskraftmessgerät Power-Check Magazine. Die Zerspanungsqualität entscheidet sich bereits beim Spannvorgang, also dann, wenn das Werkzeug in den Spindelkonus eingezogen wird. Ist die hierzu notwendige Spannkraft unzureichend, führt dies bei der Bearbeitung zu Vibrationen, die unsaubere Bearbeitungsspuren auf dem Werkstück hinterlassen. Zur Sicherung der Produktionsqualität ist aus diesem Grund die regelmäßige Kontrolle der Werkzeugeinzugskraft unverzichtbar.

Zuverlässige und hochgenaue Prüftechnik

Mit dem Power-Check Magazine bietet Ott-Jakob eine zuverlässige und hochgenaue Prüftechnik zur Abfrage von Zustandsinformationen. Konzipiert für den dauerhaften Einsatz im Werkzeugmagazin, besitzt das Gerät neben einer Greiferrille eine Langzeitbatterie, die einen netzunabhängigen Betrieb für bis zu 30.000 Messungen ermöglicht. Der Messvorgang startet beim Wechselvorgang dank Selbstaktivierung automatisch.

Power-Check für alle gängigen Größen und Ausführungen

Erhältlich ist der Power-Check Magazine für alle gängigen Größen und Ausführungen der Schnittstellen SK, HSK und KM (KennametalTM). Zur Messdatenerfassung stehen drei Optionen zur Auswahl: der Power-Monitor mit Display-Anzeige, der USB Radio-Stick für die Übertragung der Werte auf den PC und die Bus-Antenne RS485 für die Weitergabe der Daten an die Maschinensteuerung. Letztere bietet hinsichtlich der Datenausgabe besondere Vorteile. Da es sich hierbei um eine Eigenentwicklung von Ott-Jakob handelt, besteht die Möglichkeit, Schnittstellen für einen analogen und/oder digitalen Output zu integrieren.

Über Ott-Jakob

Die Ott-Jakob Spanntechnik GmbH hat sich auf die Herstellung von Werkzeugspann-systemen für Bearbeitungsmaschinen spezialisiert und zählt heute weltweit zu den Key-Playern der Branche. Hervorgegangen aus dem 1873 gegründeten Mathematisch- Mechanischen Institut A. Ott, blickt das Unternehmen auf eine lange Geschichte zurück. Mit Entwicklung des ersten Werkzeugspanners im Jahr 1974 erfolgte der Einstieg in die Spanntechnik.

Durch das langjährige Know-how und die stetige Weiterentwicklung des Portfolios, kann Ott-Jakob heute das gesamte Aufgabenspektrum der Werkzeugspanntechnik bedienen. Das Repertoire umfasst Lösungen für den automatischen und manuellen Werkzeugwechsel, Drehdurchführungen, Löseeinheiten und elektronische Monitoring-Systeme.

Am Stammsitz in Lengenwang im Allgäu, an dem rund 230 Mitarbeiter beschäftigt sind, findet der gesamte Entwicklungs- und Herstellungsprozess statt. Beim internationalen Vertrieb wird der Spanntechnik-Spezialist von 16 Vertretungen auf drei Kontinenten unterstützt. Seit 1993 ist Ott-Jakob Teil der Jakob-Unternehmensgruppe, einem Verbund von sieben mittelständischen Technologieunternehmen.

Die führende Position in der Branche ist nicht zuletzt der hohen Innovationskraft zu verdanken. Seit Jahrzehnten setzt Ott-Jakob die Standards im Markt - vom ersten automatischen Steilkegel-Werkzeugspanner 1974, über die Weiterentwicklung der DIN 2080 zur „Ott-Rille“ 1978 und dem ersten HSK-Werkzeugspanner 1990, bis hin zur Einführung manueller Spannsysteme im Jahr 2010 – um nur einige Meilensteine zu nennen.

cd

Unternehmen

25 Jahre Ott-Jakob

Vor einem Vierteljahrhundert wurde die Werkzeugspanntechnik-Sparte des Unternehmens Ott-Maschinentechnik ausgegliedert und besteht seitdem als eigenständige Ott-Jakob Spanntechnik GmbH.

Drehmaschinen

Verpassen Sie nicht den pti-Start!

„pti ist technisch unschlagbar.“ Obmann Dr.-Ing. Dietrich Lembke und die Projektgruppe Rekunorm erklären, warum pti die bessere Revolver-Schnittstelle ist. Verkaufsstart im Juni.

Präzisionswerkzeuge

Tooling Days: "Jeder Hype ist eine Chance"

E-Mobilität, Additive Fertigung, Industrie 4.0 – das waren die Kernthemen, die auch die gut 150 Teilnehmer der 3. Tooling Days im obersteirischen Kapfenberg nahe Graz beschäftigten.

Bearbeitungszentren

MCC-Maschine bekommt Zuwachs

Seine kleinste Maschine MCC erweitert Burkhardt+Weber auf der AMB mit dem Bearbeitungszentrum MCC 800 zu einer Baureihe. Sie hat jetzt ein 800er-Palettenformat.