Bearbeitungszentren

Daten sammeln, zusammenführen, interpretieren...

Mit der IIoT-Lösung von Compacers macht Burkhardt+Weber seine BAZ fit für die digitale Zukunft. Auf der AMB präsentieren die Partner ihr Projekt.

Erstmals präsentiert sich Compacer als Partner von Burkhardt+Weber auf der AMB, der internationalen Ausstellung für Metallverarbeitung, die vom 18. bis 22. September 2018 in Stuttgart stattfindet. Anlass ist ein gemeinsames Projekt, bei dem Compacer die Maschinen des Reutlinger Maschinenherstellers mit seiner IIoT Solution ausstattet.

IIoT für alle BAZ

Ziel des Projekts ist es, langfristig in alle Bearbeitungszentren, die Burkhardt+Weber herstellt, die Compacer IIoT Solution zu integrieren. Damit will Burkhardt+Weber seinen Kunden die bestmöglichen Voraussetzungen für die Umsetzung anstehender Digitalisierungsprojekte an die Hand geben – schließlich ist die Digitalisierung der Produktionsprozesse bereits in vollem Gange.

Vielzahl an Daten stellt Leistungsvermögen dar

Durch den Einbau des Compacer IIoT Gateways sind die Burkhardt+Weber Maschinen zukünftig in der Lage, eine Vielzahl an Daten zu liefern, anhand welcher sich eingehende Analysen über den Zustand der Maschinen und deren Leistungsvermögen erstellen lassen. „Mit dem IIoT Gateway sammeln wir die Daten aus der Maschinensteuerung und führen diese auf einem Dashboard zusammen“, sagt Lumir Boureanu, Geschäftsführer der Compacer GmbH. „Unser zusätzliches Modul, ein IIoT Hub, bereitet diese Daten dann auf, so dass verschiedene Auswertungen möglich sind und die Betreiber der Maschinen jederzeit den Überblick haben.“

Facelift für ältere Maschinen

Ergänzend zur Ausstattung der neuen Maschinen mit der Compacer IIoT Solution, sollen auch bereits im Einsatz befindliche Burkhardt+Weber Maschinen eine Art „Digitalisierungs-Facelift“ erhalten. Dabei werden bestehende Maschinenparks entweder mit einem IPC und IIoT Gateway ausgestattet oder aber bei älteren Anlagen zusätzliche Hardware angebunden, wie Sensoren, die ihrerseits Daten über Beschleunigung, Erschütterung, Temperatur uvm. ermitteln und an das Compacer Modul liefern. Diese werden dann ebenfalls so aufbereitet, dass Erkenntnisgewinne über den Zustand der Maschine abgeleitet werden können. Ziel ist es, ungeplante Standzeiten auf ein Minimum zu reduzieren. Der Mehrwert für den Maschinenbetreiber ist dabei klar ersichtlich – eine höhere Produktivität und bessere Planbarkeit der Wartungseinsätze.

Ein Schritt in Richtung Predicitive Maintenance

„Wir freuen uns sehr, dieses gemeinsame Projekt auf der AMB erstmals der Öffentlichkeit vorzustellen“, sagt Benjamin Rother, Leiter Elektrokonstruktion bei Burkhardt+Weber. „Durch die Einbindung der Compacer IIoT Solution haben wir nicht nur unsere Anlagen um einen weiteren Mehrwert ergänzt, sondern die Basis für neue digitale Geschäftsmodelle gelegt. Dieser Schritt ist ein wichtiger Meilenstein in Richtung Predictive Maintenance.“

cd

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