Massimo Carboniero, President des italienischen Herstellerverbandes Ucimu, zeigte sich erfreut über die konjunkturelle Entwicklung im Jahr 2018.
Foto: Ucimu

Zahlen

Carboniero: „Wünschen uns Dialog mit der Regierung“

Präsident des italienischen Herstellerverbandes für Werkzeugmaschinen erwartet auch für 2019 Stabilität und erklärt was nun passieren muss.

Italiens Wirtschaft brummte im Jahr 2018. Ucimu vermeldete kürzlich Rekordzahlen für das abgelaufene Jahr. Ucimu-President Massimo Carboniero erklärt was in Wirtschaft und Politik im Jahr 2019 passieren muss um für Stabilität zu sorgen.

„Es ist notwendig den Weg der Innovation weiterhin zu verfolgen und die bisher funktionierenden Maßnahmen auch für 2019 zu bestätigen“, erklärte Carboniero in Hinblick auf die wirtschaftlichen. In diesem Augenblick großer Diskussionen bezüglich der Maßnahmen, die in das Bilanzgesetz 2019 eingefügt werden, nehmen wir die Bestätigung der gestaffelten Hyperabschreibung mit Genugtuung zur Kenntnis die für klein- und mittelständische Betriebe von Vorteil ist: höher für kleine Investitionen und abnehmend bei zunehmendem Wert neuer Anschaffungen. Sowie die Refinanzierung des Neuen Sabatini-Gesetzes positiv ist.“

Ucimu fordert Wiedereinführung der Superabschreibung

„Im Gegensatz dazu ist der Beschluss die Superabschreibung zu streichen – eine Maßnahme die insbesondere klein- und mittelständische Betriebe anregt den alten Maschinenpark zu erneuern um dem italienischen verarbeitenden Gewerbe größere Produktivität, Effizienz und Sicherheit gewährleistet – und sie durch die Mini Ires zu ersetzen unserer Ansicht nach ein Fehler, der der italienischen Industrie teuer zu stehen kommt, die weiterhin investieren muss um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Wir verlangen von den Regierungsbehörden eine Wiedereinführung, eventuell mit gestaffelten Steuersätzen, wie für schon bestätigte andere Maßnahmen. Sollte das nicht möglich sein, müssten zumindest die Abschreibungskoeffizienten, die seit 1988 unverändert sind, revidiert werden, denn sie entsprechen sicherlich nicht mehr der heutzutage vom Markt verlangten Aktualisierungsrate.“

Steuererstattungsanspruch für Ausbildung muss ausgeweitet werden

„In Sachen Aus- und Weiterbildung haben die Regierungsbehörden ihre Meinung teilweise geändert, indem sie in das Finanzgesetz 2019 den sogenannten Bildungsbonus 4.0 wieder eingefügt haben, dessen Anwendungsbereich jedoch dem zur Zeit vorgesehenen gleich bleibt: d.h. nur die Kosten des in Ausbildung 4.0 stehenden Personals. Wenn der Gedanke ein gestaffeltes System zugunsten klein- und mittelständischer Betriebe einzufügen vertretbar ist, betonen wir die Notwendigkeit den Text der Maßnahme zu überarbeiten, indem der Steuererstattungsanspruch auch auf die Kosten der Kurse und der angestellten Ausbilder ausgedehnt wird, die für klein- und mittelständische Betriebe am schwersten wiegen.“

Dialog zwischen Unternehmen und Regierung soll weitergehen

Massimo Carboniero sagte abschließend: „Abgesehen von den wichtigen technischen Details das Bildungsgesetz betreffend ist das was wir uns wünschen, dass die Regierung weiterhin mit den Unternehmen und den Vertreterorganisationen Dialoge führt. Hoffen wir, dass das kürzlich abgehaltene Meeting das erste von zahlreichen offenen Gegenüberstellungen mit voller Rücksicht auf Rollen und Meinungen sein kann. Wir Unternehmer im Bereich Werkzeugmaschinenindustrie sind bereit unseren Beitrag zu leisten in der Überzeugung einen wichtigen Teil des Landes vertreten zu können: nicht nur den eines führenden Sektors auf internationaler Bühne, sondern auch und vor allem den einer Industrie, die den Arbeitern stabile Beschäftigung garantiert, wobei außerdem interessante Möglichkeiten beruflichen Fortkommens denjenigen, die sich erstmals der Arbeitswelt nähern, geboten werden.“

cd

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