Johannes Maier, geschäftsführender Gesellschafter von AMF, freut sich über erneute Rekordzahlen 2018 und den Umsatzsprung über die 50 Millionen Euro Marke.
Foto: AMF

Unternehmen

AMF erzielt erneut Umsatzrekord

Andreas Maier GmbH & Co. KG knackt erstmals die 50 Millionen Marke beim Umsatz und will auch künftig in Wachstumsmärkten aktiv sein.

Die Andreas Maier GmbH & Co. KG (AMF) überschritt 2018 erstmals die Umsatzmarke von 50 Millionen Euro. Damit erzielt der Marktführer für das Spannen auf dem Maschinentisch erneut einen Umsatzrekord. Gründe für das weitere Wachstum sehen die Verantwortlichen in der starken Nachfrage aus den Wachstumsbereichen Automatisierung, Prozessoptimierung und Additive Fertigung. Dort hat sich das Familienunternehmen mit innovativen Produkten eine herausragende Position erkämpft. Vor allem in den Branchen Medizintechnik, Lebensmittel- und Verpackungstechnologie sind die Fellbacher überproportional gewachsen. Von den Märkten entwickelten sich neben Asien und den USA mit Italien und Frankreich auch zwei Mitteleuropäer erfreulich gut. Weitere Investitionen am Standort und in die Kundennähe sollen den Wachstumskurs trotz allgemein verhaltener Aussichten auch 2019 fortsetzen. Dafür hat Geschäftsführer Johannes Maier eine clevere Strategie.

Zum sechsten Mal in Folge Rekordumsatz

„Unsere Strategie, in den Wachstumsbranchen und Wachstumsregionen besonders starke Präsenz zu zeigen, hat sich bestens bewährt“, berichtet ein zufriedener Johannes Maier, geschäftsführender Gesellschafter der Andreas Maier GmbH & Co. KG in Fellbach. Mit einem 2018er Umsatz von 50,05 Millionen Euro hat AMF zum sechsten Mal in Folge einen Rekordumsatz erzielt und erstmals in der 128-jährigen Firmengeschichte die 50 Millionen Marke geknackt. Mit Informationen zum Ergebnis hält sich das Familienunternehmen traditionell bedeckt.

AMF zeigt verstärkt Präsenz in Wachstumsmärkten

Wieder seien es die innovativen Produkte rund um die Werkstückspanntechnik und die Automatisierung von Zerspanungsprozessen gewesen, die überproportional zum Wachstum beigetragen hätten, betont Maier. Große Nachfrage gab es nach Produkten für die Additive Fertigung mit Metallpulver. Hier haben sich die Fellbacher schon früh als Experten positioniert, was in diesem stark boomenden Bereich sehr positiv ankommt. Darüber hinaus betrachten die Verantwortlichen die Präsenz von AMF in zukunftsorientierten Wachstumsbranchen und aufstrebenden Märkten als einen weiteren großen Erfolgsfaktor für die Rekordzahlen. Vor allem die Medizintechnik, die Lebensmittel- und die Verpackungsindustrie nennt der Geschäftsführer. Die Erfolge dort hätten die schwächelnde Nachfrage aus der Automobilindustrie bei weitem kompensiert. Von den Auslandsmärkten sind weiterhin die USA und Taiwan am besten gelaufen. Mit Italien und Frankreich haben sich jedoch auch zwei Märkte aus dem alten Europa zurückgemeldet und verzeichneten stark wachsende Umsätze.

Gespür für Trendthemen

Ein Gespür für Trendthemen und Wachstumsmärkte zeichnet das Familienunternehmen seit langem aus. Die nachhaltigen Trends und Märkte rechtzeitig zu erkennen und dafür die passenden Produkte zu entwickeln und Mitarbeiter zu haben, ist eine der Stärken von AMF. Dazu tragen die über 230 Mitarbeiter bei, die weltweit nah an den Kunden sind und im Direktkontakt die Bedürfnisse erfahren. Auch 2018 konnte das Unternehmen alle Lehrstellen besetzen und setzt mit IT-lern und Mechatronikern weiterhin auch auf die Digitalisierung der Industrie.

Strategie und Optimismus sollen weiteres Wachstum bringen

Obwohl Experten den Schwung der vergangenen Jahre sich etwas abschwächen sehen, ist Maier für sein Unternehmen optimistisch. Mit der Strategie, in Wachstumsbranchen und –märkten besonders präsent zu sein soll AMF auch 2019 weiter wachsen. „Wir sehen einen weiter wachsenden Aufholbedarf in vielen Schwellenländern“, sagt Maier, ohne konkreter zu werden. Qualitativ gute Produkte, schnelle Lieferfähigkeit und die Nähe zu den Kunden sollen auch 2019 zum Erfolg führen. Investitionen von über 1,5 Mio. Euro in Software und Prozessoptimierungen am Standort und weitere Arbeitsplätze im Außendienst sollen die Grundlage dafür bilden.

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