Überzeugt haben vor allem der stabile Aufbau der VC 1150 und die großen Verfahrwege bei geringer Aufstellfläche.
Foto: Spinner

Bearbeitungszentren

Als genaue Langläufer-Maschinen bewährt

Die positiven Erfahrungen mit dem ersten Bearbeitungszentrum von Spinner führten bei HFH Präzisionsmechanik zu weiteren Investitionen: Inzwischen sind es vier Maschinen.

Mit Präzisionsbauteilen für namhafte nationale und internationale Kunden hat sich das Unternehmen HFH aus dem bayrischen Wurmannsquick mittlerweile einen Namen gemacht. Spezialisiert auf die Bearbeitung hochwertiger Kunststoffe, wie Peek, Torlon, POM, Peek GF30 sowie Aluminium und Stahl, werden mit Losgrößen zwischen 30 und 500 Stück Fräs- und Drehteile gefertigt. Spricht man mit Geschäftsführer Christian Huber, hat der Erfolg des erst 2004 gegründeten Unternehmens unterschiedliche Gründe. Zunächst ist man schon sehr früh in die Automation eingestiegen. Zum anderen ist es der kontinuierlich modernisierte Maschinenpark, der mittlerweile 16 Bearbeitungszentren und vier CNC-Drehmaschinen umfasst.

Durchweg positive Erfahrungen

Im 3-Achs-Bereich setzt man dabei ausschließlich auf Maschinen der Spinner Werkzeugmaschinenfabrik GmbH. Aus gutem Grund, wie Huber berichtet: „Wir haben mit Spinner und unserer ersten Maschine, der VC 750, durchweg positive Erfahrungen gemacht. Und warum sollte man etwas ändern, wenn es gut funktioniert? Die logische Konsequenz daraus war deshalb auch die Investition in das 3-Achs-Bearbeitungszentrum VC 1150. Zu dem Zeitpunkt zwar es noch eine relativ neue Maschine, aber unser erster Eindruck war, dass sie sehr stabil ist.“

Maschine hält geforderte Toleranzen

Der Geschäftsführer ergänzt: „Einen großen Vorteil des kompakten Maschinenkonzepts sehen wir in den großen Verfahrwegen bei geringer Aufstellfläche. Wichtig für uns ist aber, dass wir viel rüsten können und die Maschine unsere Toleranzen hält. Deshalb ist die VC 1150 für unser Produktspektrum ideal. Unabhängig davon, macht es keinen Sinn, in eine Vielzahl von Herstellern zu investieren, zumal wir ausschließlich auf die Steuerung von Heidenhain setzen.“ Ideal auch deshalb, weil in Wurmannsquick im 3-Achsbereich überwiegend Rückseitenbearbeitung und Serien laufen. Speziell bei der VC 1150 kommen den Verantwortlichen hier der große Tisch mit 1400 mm × 620 mm und die Verfahrwege in X/Y/Z mit 1150, 620 und 600 mm sehr entgegen. Denn damit lassen sich über Nullpunktspannsysteme oder auch Schraubstöcke zahlreiche Werkstücke spannen. In Verbindung mit dem Werkzeugmagazin mit 60 Plätzen wird so aus der Maschine ein Langläufer. Konkret sind das bei HFH bis zu 60 Stunden Laufzeit.

Einfacher lässt sich Zeit nicht gewinnen

Nun ist man für gewöhnlich bei diesen kleinen Losgrößen nicht auf der Suche nach Sekunden. Huber sieht das allerdings völlig anders: „Heute wird ständig von einer Reduzierung der Nebenzeiten gesprochen. Dabei lässt sich doch mit einer schnellen Maschine viel einfacher Zeit gewinnen. Beim Abzeilen inklusive Werkzeugwechsel sind das mit der Dynamik und den Eilgängen der VC 1150 schnell mal 1.000 Minuten. Mit dieser Zeiteinsparung kann ich doch mit dem nächsten Auftrag früher beginnen. Das ist für mich Argument genug.“

Die Spindel ist pneumatisch gespannt

Entschieden hat man sich bei dem 3-Achs-Bearbeitungszentrum für die Spindel SK 40 mit 14.000 min‾¹. Neben Produktivität und Prozesssicherheit nimmt bei HFH auch die Genauigkeit einen hohen Stellenwert ein. Präzision, die sich bei den Maschinen von Spinner im Hundertstelbereich bewegt. Toleranzen, die man über eine zentrale Absaugung demnach mühelos hält. In Sachen Genauigkeit gilt Gleiches für den Drehbereich.

Deshalb hat man auch kürzlich in die Spinner-Präzisions-Drehmaschine PD für Durchmesser bis 32 mm mit Gegenspindel investiert. Hier spielt der Wärmegang keine Rolle, denn die Spindel ist pneumatisch gespannt und ermöglicht so Glanz- oder Hartdrehen (bis HRC 60) im µm-Bereich. Überzeugt hat die Maschine aber auch mit einer Positionierwiederholgenauigkeit der Schlitten von kleiner 0,4 µm und der Prozesssicherheit selbst bei kleinsten Toleranzen.

Nachfolgemodell wurde auf der AMB vorgestellt

Für Maik Fritsche, Vertrieb Böhm Werkzeugmaschinen, ist diese Präzision nichts Besonderes: „Das Unternehmen Spinner kommt im Drehbereich aus der Präzisionsecke. Speziell die PD-Baureihe wird deshalb auch bei zahlreichen großen Automobilzulieferern eingesetzt. Aufgrund des Erfolges wird diese Baureihe 2018 auch noch gebaut. Das Nachfolgemodell, die Microturn, die Ausbaustufen mit hochpräziser Linearwerkzeuganordnung, optionalem Revolver mit Y-Achse, B-Achse mit Frässpindel und auch Gegenspindel bietet, wurde aber schon erstmals auf der AMB in Stuttgart vorgestellt.

In der Summe waren es bei HFH das Preis-Leistungsverhältnis, die Details, die Zuverlässigkeit und auch der Service, die dazu geführt haben, dass man in Maschinen von Spinner investiert hat. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass Geschäftsführer Huber bei Bedarf sofort wieder auf eine VC 1150 setzen würde.

rk

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