Start-ups aus dem Bereich der Additiven Fertigung haben jetzt wieder dei Möglichkeit, sich für die Start-up-Challenge der Formnext zu bewerben.
Foto: Mesago / Mathias Kutt

Formnext

Additive Fertigung: Neu, kreativ, tragfähig?

Formnext Start-up Challenge: Tragfähige Innovationen aus der Additiven Fertigung und ein Beitrag zur Nachhaltigkeit?

Neue, kreative und tragfähige Geschäftsideen aus der Welt der Additiven Fertigung kombiniert mit der Idee von Nachhaltigkeit: Die internationale Formnext Start-up Challenge zeichnet auch in diesem Jahr wieder junge und innovative Unternehmen aus. Neu bei der inzwischen sechsten Austragung ist, dass im Rahmen der Formnext Start-up Challenge auch der „AM Ventures Impact Award“ verliehen wird. Ab sofort können sich Unternehmen, die nicht älter als fünf Jahre sind, bewerben.

Sprungbrett und Beschleuniger

Die Formnext Start-up Challenge hat sich in den vergangenen fünf Jahren in der internationalen Start-up Szene eine große Bekanntheit und Relevanz erarbeitet. Heute international erfolgreiche Unternehmen wie 3Yourmind, Dyemansion, Sinterit, Trinckle 3D, Kumovis und viele andere haben die Challenge als Sprungbrett und Beschleuniger für ihre Unternehmen genutzt. Als Gewinner konnten sie ihre Bekanntheit steigern, Interessenten finden und auch Kontakte zu Investoren knüpfen.

„Vielbeachtete Erfolgsgeschichte“

„Die Start-up Challenge ist eine vielbeachtete Erfolgsgeschichte, die seit Jahren immer wieder sehr interessante junge Unternehmen aus der Additiven Fertigung prämiert und diesen neben anderen Vorteilen die Möglichkeit gibt, sich im Rahmen der Formnext einem internationalen Fachpublikum zu präsentieren und im AM-Markt durchzustarten.“, so Sascha F. Wenzler, Vice President Formnext beim Messeveranstalter Mesago Messe Frankfurt GmbH.

Fünf Sieger im Bereich Additive Fertigung

Den fünf Siegern sponsert die Formnext ein vielseitiges Messe- und Marketingpaket. Dazu zählt unter anderem ein voll ausgestatteter Ausstellungsstand auf der Start-up Area der Formnext 2020 sowie die Einbindung in die weltweiten Marketing- und Kommunikationsaktivitäten der Formnext. Außerdem können die Sieger auf einem Pitch-Event im Rahmen der Formnext teilnehmen, erhalten ein individuelles Unternehmensprofil eines Mediasponsors und profitieren von einem Unternehmenscoaching.

Vielseitige und namhafte Jury

Die internationale Jury ist vielseitig und namhaft besetzt mit Dr. Kristian Arntz, Managing Director and Partner, Acam Aachen Center for Additive Manufacturing GmbH, Stefanie Brickwede, Projektleiterin, 3D Printing@DB und Geschäftsführerin, Mobility goes Additive, Arno Held, Chief Venture Officer, AM Ventures, Tobias Kuhl, Senior Project Leader, Entrepreneurial Network, Unternehmertum GmbH, Alexander Oster, Director Additive Manufacturing, Autodesk und Michael Petch, Chefredakteur, 3D Printing Industry. Die Sieger werden im September 2020 bekannt gegeben. Einsendeschluss ist der 04.09.2020.

Video: Mesago

AM Ventures Impact Award 2020

Von den Bewerbern zur Formnext Start-up Challenge wird erstmals ein junges Unternehmen auch mit dem AM Ventures Impact Award ausgezeichnet. Honoriert werden dabei Ansätze zur Nachhaltigkeit, die sich aus den 17 nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen ableiten. Hierbei spielen unter anderem Umweltgedanken (z.B. grüne Energie, Ressourcenschonung) als auch soziale Aspekte (z.B. Bildung, Gleichberechtigung) eine wichtige Rolle.

Gigantisches Potential

„Die Additive Fertigung bietet ein gigantisches Potential, die großen globalen Nachhaltigkeitsherausforderungen zu adressieren. Durch diese Technologien werden Antriebe effizienter, Materialverbräuche minimiert, Heilungszyklen beschleunigt, Batteriereichweiten verlängert“, so Arno Held. „An allen Ecken und Enden kann AM die Welt verbessern, wenn wir die Technologie richtig einsetzen. Der Impact-Award will dazu beitragen, dieses Bewusstsein zu schärfen.“

Fit für den Markt?

Teilnahmeberechtigt für die Formnext Start-Up Challenge sind junge Unternehmen, die mit ihrem Produkt oder ihrer Dienstleistung in Bezug auf Kunden, Produktstatus und Umsätzen „fit für den Markt“ sind. Gleichzeitig darf das Start-up nicht mehrheitlich zu einem etablierten Unternehmen gehören und muss nach dem 31.12.2014 gegründet worden sein.

cd