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Additiv wächst 50 %

Höchstdynamische Entwicklung, sagt Mesago: 50 % mehr Vorbuchungen als 2017 hat die Formnext, die ab 13.11. wieder die Welt der Additiven Fertigung präsentiert.

Wird es einen neuen Ausstellerrekord auf der Formnext geben? Werden die Halle 3.0 und 3.1 auf dem Frankfurter Messegelände noch reichen für die Formnext? Definitives konnte Messeleiter Sascha Wenzler auf Nachfrage von NCFertigung noch nicht verkünden: „Noch ist es recht früh im Jahr, um aus den aktuellen Anmeldezahlen eine Prognose für die Gesamtzahl der Aussteller und Fläche anzugeben. Das aktuelle Wachstum im Verhältnis zum Vorjahr spiegelt auch wieder, dass die formnext mittlerweile als bedeutende Messeplattform etabliert ist und die Aussteller ihre Entscheidung für eine Messeteilnahme schon fest im Terminkalender verankert haben. Wir sind natürlich insgesamt sehr glücklich über diese Entwicklung und freuen uns, dass wir zusammen mit den beteiligten Branchen so eine erfolgreiche Messe entwickelt haben. Wenn sich dieser Trend übers Jahr fortsetzt, machen wir uns natürlich schon Gedanken, wie wir mit dem Flächenbedarf umgehen. Das wird sich in den nächsten Wochen weiter konkretisieren.“

Konkret konnte die Zahl der bereits angemeldeten Aussteller für die Formnext im Vergleich zum selben Zeitraum im Vorjahr (Stand 15.03.2018) nochmals um 50 % zulegen, berichten der Formnext-Veranstalter Mesago. Ebenso wächst auch die Zahl der gebuchten Fläche um rund 50 %.

Deutlich über den 470 Ausstellern des Vorjahres

In Summe heißt das, die Formnext wird voraussichtlich deutlich mehr Aussteller haben als noch im Vorjahr, als 470 Firmen aus 33 Nationen auf 28.129 m² ihre zahlreichen Innovationen präsentierten. Bereichsleiter Sascha Wenzler sieht das vor allem darin begründet, dass die Additive Fertigung derzeit für viele Unternehmen in zahlreichen Branchen eines der wichtigsten Zukunftsthemen ist. Dies würde auch dadurch verdeutlicht, dass sowohl junge Start-ups als auch innovative, traditionsreiche Konzerne die formnext für sich entdecken. So haben sich bis Mitte März 2018 bereits 88 Neuaussteller aus 19 Ländern für die formnext 2018 angemeldet – darunter namhafte internationale Konzerne wie Clariant, Mitsubishi Chemicals und Solvay. Auch das weltweit bekannte Start-up Carbon 3D aus dem Silicon Valley wird in Frankfurt seine Entwicklungen präsentieren.

Formnext als Innovations- und Wissensbörse der AM-Branche

Parallel zur Messe wird erneut ein hochwertiges Konferenzprogramm vom Content Partner TCT organisiert und bringt Vordenker der AM-Branche mit Anwendern aus der Industrie zusammen. Mit spannenden Vorträgen thematisiert die Konferenz die aktuellen und künftigen Entwicklungen aus Industrie und Forschung und gibt wichtige Inspirationen für die Zukunft.

Konkretes Business rückt noch stärker in den Vordergrund

Das Wachstum der Additiven Fertigung und die steigende Anzahl von Anwendungen führen dazu, dass branchenübergreifend immer stärker nach lohnenswerten Anwendungen und Business-Cases gesucht wird und der konkrete Geschäftsabschluss im Fokus steht. „Die AM-Branche und die formnext als ihre Leitmesse sind erwachsen geworden und in der Industrie angekommen“, erklärt Sascha Wenzler. Diese Entwicklung zeigte sich bereits auf der formnext 2017, auf der viele Unternehmen einen beträchtlichen Teil ihres Auftragsvolumens und zahlreiche konkrete Abschlüsse verzeichnen konnten.

Im Fokus auch Software, Postprocessing und komplexer Werkzeugbau

2018 soll die erfolgreiche inhaltliche Entwicklung der formnext fortgesetzt und das Messespektrum entlang der relevanten Prozessketten weiter ausgebaut werden. „Dazu zählt auch, dass wir die gesamte Prozesskette einer modernen industriellen Fertigung noch dichter und umfassender darstellen werden“, so Wenzler. Neben den bisher schon sehr starken Bereichen der Additiven Fertigung (Hardware, Materialien usw.) sollen auch die Bereiche Software und Postprocessing (z.B. für Pulverentfernung, Oberflächenbearbeitung oder Wärmebehandlung) sowie komplexer industrieller Werkzeugbau noch weiter verstärkt werden. „Industrielle Additive Fertigung benötigt ein großes Spektrum: vom Design über die Arbeitsvorbereitung und den formgebenden Prozessen bis zur Oberflächenbearbeitung und Qualitätssicherung“, erklärt Wenzler.

Neue Aussteller aus den Bereichen Pre- und Postprocessing

Die Entwicklung der vergangenen Jahre hat bestätigt, dass in diesen „Pre- und Postprocessings“ ein beträchtlicher Teil der Wertschöpfung zu finden ist. „Für uns als Veranstalter der formnext ist es deshalb umso wichtiger, diese Marktentwicklungen auf der Messe darzustellen, sowie den Messebesuchern künftige Trends und komplette Lösungen für ihre moderne Produktion zu zeigen“, betont Sascha Wenzler. Die erfolgreichen Resultate dieser Bemühungen zeigen sich bereits bei den Neuausstellern 2018: Neben innovativen Herstellern von Hardware / 3D-Druckern stammen zahlreiche neue Aussteller aus den Bereichen Materialien und Dienstleistungen wie Solvay, Messer Group und Mitsubishi Chemical Europe. Auch im Bereich Postprocessing werden neue Lösungen gezeigt, zum Beispiel von den Firmen MHG Strahlanlagen, PostProcess Technologies und Leering Hengelo.

Seminarreihe 'discover3Dprinting' wird ausgedehnt

Um Unternehmen aus möglichst vielen Industriebereichen die Möglichkeiten der Additiven Fertigung aufzuzeigen und ihnen den Einstieg in diese Technologie zu erleichtern, ist im Rahmen der formnext 2017 erfolgreich die Seminarreihe „discover3Dprinting“ ins Leben gerufen worden. In Kooperation mit dem aus dem Fraunhofer IPT entstandenen ACAM Aachen Center for Additive Manufacturing wird die Reihe in 2018 ausgedehnt und findet in diesem Jahr mit zielgruppengerecht aufbereitetem Content im Rahmen weiterer Messeveranstaltungen, wie der PCIM Nürnberg, Achema Frankfurt und Automechanika Frankfurt statt. Damit erschließen sich der AM-Welt weitere hochinteressante Anwenderbranchen aus der Leistungselektronik, der chemischen Prozessindustrie und dem Automotivesektor, erklärt der Messeveranstalter. Ihren diesjährigen Abschluss findet die Seminarreihe dann wieder auf der formnext 2018 in Frankfurt.

Formnext deckt den Produktentstehungsprozess ab

Die formnext ist nach Angaben des Veranstalters Mesago die Leitmesse für Additive Manufacturing und die nächste Generation intelligenter industrieller Fertigungs- und Herstellungsverfahren. Sie fokussiert vom Design über die Herstellung bis zur Serie die effiziente Realisierung von Produktideen. Die parallel zur Messe stattfindende Konferenz widmet sich den aktuellsten Trends und Fragestellungen beim Additive Manufacturing und deren sinnvolle Einbindung in die Prozessketten industrieller Produktionsverfahren. Inhaltlich gestaltet wird die Konferenz von Rapidnews/tct.

Veranstalter fokussiert Technologie-Messen

Die Mesago Messe Frankfurt GmbH mit Sitz in Stuttgart wurde 1982 gegründet und ist Veranstalter fokussierter Messen, Kongresse und Seminare mit Schwerpunkt auf Technologie. Das Unternehmen gehört zur Messe Frankfurt Group. Mesago agiert international, messeplatzunabhängig und veranstaltet pro Jahr mit 140 Mitarbeitern Messen und Kongresse für mehr als 3.300 Aussteller und über 110.000 Fachbesucher, Kongressteilnehmer und Referenten. Zahlreiche Verbände, Verlage, wissenschaftliche Institute und Universitäten sind als ideeller Träger, Mitveranstalter und Partner aufs Engste mit Mesago-Veranstaltungen verbunden.

kb

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