Ruf freut sich über den Verkauf der 5.000sten Brikettieranlage. Je nach Konzeption pressen die hochwertigen Maschinen aus Zaisertshofen Metallspäne und Schleifschlamm auf ebenso kompakte Maße wie Holz, Biomasse und viele andere Materialien.
Foto: Ruf

Unternehmen

5.000 Brikettieranlagen in 50 Jahren

Seit 1969 entwickelt und produziert Ruf Brikettieranlagen. Ende 2019 hat das Unternehmen seine 5.000 Maschine an die VDM Metals Gruppe verkauft.

Ende 2019 hat die im bayerischen Zaisertshofen ansässige Ruf Maschinenbau GmbH & Co. KG ihre fünftausendste Brikettieranlage verkauft und bei dem führenden Hersteller von Hochleistungswerkstoffen VDM Metals Gruppe installiert. Das in Nordrhein-Westfalen ansässige Unternehmen, hat bereits zwei Ruf-Pressen im Einsatz und damit beste Erfahrungen gemacht. Einhellige Meinung: Qualität zahlt sich aus.

5.000 Gründe für Brikettierpressen?

Es gibt vermutlich 5.000 Gründe, Brikettierpressen von Ruf einzusetzen, wie der Hersteller selbst erklärt. Zwei wichtige sind jedoch Qualität und Zuverlässigkeit. Das wüssten alle Kunden zu schätzen, weshalb es weltweit enorm viele zufriedene Stammkunden gebe, erklärt Ruf. Dazu zählt nach Angaben des Herstellers nun auch die VDM Metals Gruppe. Das Unternehmen entwickelt und produziert moderne Hochleistungswerkstoffe in Deutschland sowie in zwei Werken in den Vereinigten Staaten. Im Rahmen der Bearbeitung unter Emulsion entstehen bei der VDM Metals Gruppe unter anderem Schleifschlämme mit hohem Volumen und Feuchteanteil. Die darin enthaltenen wertvollen Metallinhalte gilt es, für das Einschmelzen im firmeneigenen Schmelzwerk bestmöglich vorzubereiten. Eine Aufgabe, die Ruf-Brikettieranlagen übernehmen.

Restfeuchte durch verpressen reduzieren

Andreas Deitmerg, Leiter der Mechanischen Instandhaltung bei VDM Metals, erklärt: „Das Verpressen zu Briketts reduziert die Restfeuchte und das Volumen des Schleifschlamms deutlich, so dass hierdurch der Direkteinsatz im 30 Schmelzwerk erst möglich wird. Zusätzlich reduziert sich das Transportvolumen und es gibt keine Probleme mit nachträglich austretenden Emulsionsresten während des Transportes ins Schmelzwerk.

Die nun als fünftausendste Anlage verkaufte Ruf 15/2000/100 wurde speziell an die Bedürfnisse des Kunden angepasst, der damit seine steigenden Kapazitäten abdeckt. Mit einem Durchsatz für Schleifschlamm von 180 bis 250 kg/Std. dient sie gleichzeitig als Backup der nahezu baugleichen Bestandspressen, von denen eine bereits seit 20 Jahren in Betrieb ist. Die hohe Zuverlässigkeit von Ruf und deren „sehr gute und 40 schnelle Ersatzteilversorgung ist für uns enorm wichtig“, sagt Andreas Deitmerg: „Denn ohne funktionsfähige Brikettierpressen könnten wir nicht lange weiter produzieren.“ Dank der Jubiläumsmaschine wird das sicher nicht passieren.

Neben Brikettieranlagen für Schleifschlamm fertigt Ruf u.a. auch Brikettierpressen für Metallspäne. Video: Ruf

Brikettieranlagen seit 1969

Die Firma Ruf mit Sitz in Zaisertshofen wurde 1969 von Hans Ruf gegründet. Heute leiten seine Söhne Roland und Wolfgang Ruf die Geschäfte. Rund 150 Mitarbeiter weltweit entwickeln und produzieren hochinnovative Brikettieranlagen in modularer Bauweise für Holz, Metall und andere Reststoffe. Die kleinste Maschine vom Typ RAP (Ruf Anbaupresse) schafft mit einer Motorleistung von 4 kW einen Durchsatz von 20 bis zu 150 kg/Std. (je nach Material und Spanart). Die mit 90 kW größte Anlage (Ruf 90) erreicht bis zu 2.500 kg/Std für Aluminium, für 70 Guss bis 3.000 kg/Std und für Kupferwerkstoffe bis 5.000 kg/Std. Bereits 1985 stellte Ruf seine erste Brikettieranlage vor und verkaufte diese an ein Holzwerk. Sie ist bis heute voll funktionsfähig, ein Beweis für die solide Bauweise der Ruf-Anlagen. Mittlerweile laufen über 5.000 Brikettiersysteme von Ruf in über 100 Ländern.

cd

Massimo Carboniero, Präsident des italienischen Herstellerverbands Ucimu, gab auf der Jahrespressekonferenz einen leichten Rückgang der Wirtschaftszahlen bekannt.
Foto: Ucimu

Unternehmen

Ucimu erwartet nach 2019 auch für 2020 einen Rückgang

Ucimu, der Verband der Italienischen Hersteller für Werkzeugmaschinen, Robotern und Automationssystemen erwartet für 2020 einen Rückgang auf Normalniveau.

Flexibel, schlank und mit geringem Wartungsaufwand perfekt für die digitale Produktionswelt gerüstet. Der KR Iontec punktet laut Kuka als Roboter mit mittlerer Tragkraft mit 99% technischer Verfügbarkeit.
Foto: Kuka

Robotertechnik

Roboter mit mittlerer Tragkraft? Kuka hat da einen Neuen!

Mit dem neuen KR Iontec verspricht Kuka einen Roboter für jede Aufgabe in der mittleren Traglastklasse. Jetzt bestellen und bereits im April einsetzen.

Für maximale Produktivitätssteigerung der Komplettbearbeitung kann die Millturn M30 G mit Automatisierungstechnik ausgestattet werden.
Foto: WFL

Komplettbearbeitung

Nur einmal spannen für die Komplettbearbeitung

Ein Gesamtlösungsanbieter im Bereich der Komplettbearbeitung? Für diesen Anspruch stattet WFL seine Maschinen mit zukunftsweisenden Technologien aus.

Für die prozesssichere Spankontrolle und hohe Standzeiten beim Reiben bietet Horn für das DR-Reibsystem 3D-gedruckte Kühlmittelscheiben.
Foto: Horn/Sauermann

Präzisionswerkzeuge

Wie Sie noch besser reiben und fräsen

Mit einer 3D-gedruckten Kühlmittelscheibe verspricht Horn eine echte Lösung zum Reiben von tiefen Sacklöchern oder Durchgangsbohrungen.